20 Februar 2016

Subjektivität


Kosmetikreviews sind subjektiv. 
Ich kenne kein einziges Produkt zu dem es NUR gute Meinungen gibt und keines, welches NUR zerrissen wurde. 

Das ist ein Thema über das ich heute mal Lust habe meinen Gedanken schweifen zu lassen. 
In der Vergangenheit bin ich zunehmend davon abgekommen meine Meinung zu bestimmten Artikeln mit anderen abgleichen zu müssen und vermehrt dazu übergegangen skeptisch den Mund zu verziehen, wenn ich Dinge lese wie "Diese Mascara muss jeder haben!" oder "den Hype um jenes Produkt verstehe ich so gar nicht". 

Das sind Floskeln, das ist klar. Dass wir uns dennoch alle bewusst sind, dass wir unterschiedliche Ansprüche haben, sowie verschiedenste Hauttypen, Wimpern und co. steht außer Frage. 

Trotzdem neigen wir dazu uns über Twitter und co. Bestätigung zu suchen, wenn wir ein weitläufig geliebtes Produkt nicht so gut finden und wiederum auch gern Marken und Artikel gegen andere Kritiker zu verteidigen, die wir selbst sehr lieben.  

Ich kann mich davon selbst auch nicht ausnehmen. Als Isa schrieb, dass sie mit der CATRICE Camouflage nicht klar kommt, verstand ich es nicht. Als Sofia einen kritischen Beitrag über die CP Ultra Mattes schrieb, konnte ich dem nicht zustimmen. Als Steffi auf Snapchat beschrieb, dass sie mit dem Beautyblender nichts anfangen kann, fand ich das schade. Als Jen erwähnte, dass ihr die Qualität der ZOEVA Pinsel gelegentlich nicht zusagt, habe ich den Kopf geschüttelt und als Claudia kritisch gegenüber ihrer Paulas Choice Pflege war, brach es mir gefühlt das Herz. (kann Spuren von Übertreibungen enthalten)

Parallel teile wiederum ich die allgemeine Überzeugung gegenüber den NAKED Paletten nicht, kann beim essie-Hype nur müde lächeln, würde das Batiste Trockenshampoo nie meinem Schauma vorziehen und bin weiterhin überzeugt, dass das L'Oréal Reinigungsöl viel effektiver ist, als jenes von Balea

Das ist auch alles nicht wo wild oder? Wir sind unterschiedliche Menschen also machen wir unterschiedliche Erfahrungen. Diskussionen darüber, was also besser ist und was schlechter sind also fast ein bisschen müßig. Ihr wisst schon... Samsung oder Apple? McDonalds oder Burger King? ...

Was nun aber damit verbunden gelegentlich auftritt, sind diverse Unterstellungen und Eindrücke von Lesern, anderen Bloggern oder gänzlich Unbeteiligten. "Wie können die das alle gut finden, ich fand das total doof", "ist ja schon auffällig, dass Beiträge zu zugeschickten Produkten immer positiv ausfallen" und Ähnliches. Vermutungen und Eindrücke, die subjektiv sind, manchmal einfach nur dazu dienen sich Luft über einen schlechten Tag zu machen, aber vor allem Vorurteile schüren.
Die bösen Beautyyoutuber beispielsweise, die ihren pubertären Zuschauern nur noch das Geld aus den Taschen ziehen wollen. 
Wissen wir wirklich, dass Kooperationen und co. nicht mit Herzblut gemacht wurden?! Dass nicht einfach eine Chance genutzt wurde, die sich diese Person schon lange wünschte? Nein, wir lästern nur gern. Gleichzeitig wehren wir uns als Blogger vehement gegen Vorwürfe, die uns das eigenständige Denken absprechen wollen. Oder jene, die behaupten wir tragen nur Masken und wollen nur die Herren dieser Welt beeindrucken. Vielleicht sollten wir selbst bei uns anfangen und aufhören zu schnell zu urteilen.

Ich bin mittlerweile absolut der Meinung, dass sogenannte PR-Samples/Produktionshilfen, die wir kostenlos erhalten, uns durchaus unterbewusst beeinflussen können. Wie viele Firmen machen sich die Mühe ihre Produkte auch noch schön zu präsentieren? Schicken liebe, persönlich geschriebene Grüße mit, verpacken alles in thematisch passender Deko und stecken Goodies dazu, die von USB-sticks, über Handtücher, Pralinen oder Kosmetiktaschen bis hin zu Sachen reichen, die einem in seinen kühnsten Träumen nicht einfallen würden. Warum tun sie das? Aus Nächstenliebe? Nein, aus psychologischen und marketingbedingten Gründen. 
Sind wir deswegen alle gleich gekauft und blind vor Begeisterung? Nein. Sind wir aber unterbewusst beeindruckt und deswegen den Produkten gegenüber von vornherein erstmal positiv eingestellt? Auf jeden Fall. 
Kann sich das auf einen spätere Blogpost auswirken? Vielleicht. Bei Manchen. Vielleicht auch mehr, als wir wahr haben wollen. Vielleicht auch nicht. Ihr dürft gern eure Doktorarbeit darüber schreiben - ich würde sie lesen. ;)

Fakt ist und bleibt doch auf jeden Fall, dass jeder seinen Kopf benutzen kann und auch wird, um genau die Informationen aus einem Blogpost zu filtern, die er für sich selbst benötigt. Eine Mascara, die jemand positiv bewertet, weil sie vor allem viel Länge zaubert, wird jemanden mit langen Wimpern, der eher Volumen haben möchte eben auch nicht reizen, auch wenn sie noch so hoch gelobt wird.
Eine mattierende foundation kann wunderbar für ölige Haut funktionieren und diese gleichmäßig und weniger speckig aussehen lassen, wird sich aber bei jemanden mit trockener Haut ganz anders verhalten und wäre deswegen wohl nicht immer eine so gute Anschaffung. Jeder wählt also ohnehin noch einmal aus, was zu ihm passt.

Manche dieser Angewohnheiten und Vorlieben können sich mit den Jahren auch ändern. Wer viel mit Kosmetik hantiert, wird außerdem zunehmend wachsende Ansprüche entwickeln. Produkte, über die ich vor 3 Jahren berichtete, würde ich heute vermutlich anders bewerten. Auch hier sind also unterschiedliche Meinungen vorprogrammiert. Wir entwickeln uns mit unserem Hobby. Jemand, der sich 'erst' 2 Jahre mit dem riesigen Kosmetikmarkt beschäftigt, wird andere Produkte bevorzugen und andere Qualitäten schätzen, als jemand der dies seit 10 Jahren tut. Noch mehr Subjektivität.

Wichtig ist, dass wir versuchen rational zu bleiben. Wenn es für dich ok ist deine Haut mit etwas reizenderen Tensiden zu reinigen, dann musst du dich dafür nicht rechtfertigen und wenn wiederum eine andere Person dein geliebtes Gesichtspuder öffentlich anprangert, weil es bei ihr nicht funktioniert, dann kannst du ihr daraus trotzdem keinen Strick drehen.
Also lasst uns nett zu einander bleiben. Egal ob auf Twitter, Youtube, in Facebookgruppen oder auf unseren Blogs - Diskussionen können immer spannend und lehrreich sein, aber herablassende "Ich weiß es aber besser"-Meinungen helfen niemanden. Lasst mir doch mal eure Meinung zu meinen Impressionen da.
Worauf achtet ihr bei Reviews? Hinterfragt ihr Texte und Meinungen kritisch? Wie wichtig und wertvoll sind die Meinungen zu Produkten von euren Lieblingsbloggern/Youtubern und co. oder beeinflussen euch fremde Einschätzungen und Rezessionen tatsächlich so gar nicht? Wann erlaubt ihr euch zu urteilen, wenn ihr bei etwas nicht zustimmt? Ich würde mich über etwas Austausch dazu in den Kommentaren freuen. ♥





:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(
14 Meinungen
  1. Das gefühlt erste Mal, dass ich einen langen Blogbeitrag ohne Bild gelesen habe, aber das Thema finde ich sehr interessant. Gerade bei dem Blogeintrag von Isa zu dem Catrice Concealer dachte ich "Hä? Bei mir funktioniert der doch super." Doch, dass ich den Blogeintrag deshalb negativ fand kann ich nicht sagen, fand es lediglich interessant, dass er bei ihrer Haut scheinbar ein anderes Verhalten zeigt. Wenn mich ein Produkt interessiert lese ich meist mehrere Reviews, damit man sich ein Gesamtbild machen kann.
    Was für mich teilweise ein "Problem" ist, ist dass auch die Beschreibung der Haut, Haare, Wimpern etc eher subjektiv ist. Gerade bei Foundation hatte ich da schon den ein oder anderen Fehlgriff. Ein Beispiel ist wohl die All Matt Foundation von Catrice in 010. Nach vielen positiven Reviews von Bloggern die sich selbst als blass sehen habe ich sie mir zugelegt (im grausigen Ladenlicht konnte man nichts erkennen). Leider ist sie mir schon so etwas zu dunkel und dunkelt dann auch noch nach. Aber böse kann ich da niemandem sein, denn was heißt schon blass? Was sind schon kurze Wimpern? Oder feine Haare. Für mich ist eine Review trotzdem viel wert, wenn sie ehrlich geschrieben wird. Denn so kann ich mir über viele Reviews hinweg quasi eine Durchschnittsmeinung bilden, ob es sich für mich lohnt, das Produkt einmal näher zu betrachten.
    Zuviel gebe ich nicht auf Pr-Sample oder nicht. Denn "damals" als Aussie hier neu auf den Markt kam, wurden einige Blogger ja auch mit wahnsinns Paketen und drum und dran überrascht. Die Meinungen zu den Produkten waren aber definitv nicht alle gut (einige soger eher vernichtend).
    Mein Fazit: mir ist es egal ob das Produkt ein PR-Sample war oder nicht, solange ich dem Blogger vertraue (auch wieder subjektiv) eine ehrliche Review zu schreiben.

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  2. Schöner Artikel :)
    Ich habe tatsächlich so meine 2 -3 Beautyblogger/-vlogger, auf deren Meinung ich wirklich vertraue, woran das liegt kann ich dir nicht einmal sagen, es spielt auf jeden Fall Sympathie eine Rolle und zu einen großen Teil auch das Gefühl, dass Produkte wirklich subjektiv bewertet werden.
    Bei anderen schau ich mir gerne Reviews an, gehe aber mit einer gewissen Skepsis an die Sache. Klar lässt man sich unterbewusst auch von der Präsentation der PR-Samples beeinflussen, ich denke das ist menschlich. Als Beautyblogger steht man da dann schön zwischen den Stühlen, und deshalb traue ich auch denen die dann wirklich mal sagen "Okay, das war Sch****" schon in einem gewissen Maße mehr als den Leuten die alles toll finden :D

    Liebe Grüße
    Sabrina

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  3. Ich finde es immer wichtig, dass man klar sagt, warum man ein Produkt für gut oder schlecht befindet - dass Eindrücke und Ansprüche immer subjektiv sind, ist ja klar. Aber es sollte halt für den Leser nachvollziehbar sein, warum man zu seinem Urteil kommt.

    Bei PR-Samples ist das glaube ich immer eine Gratwanderung bzw. auch die Frage, wie man selber so tickt - wenn ein Produkt einfach nicht funktioniert kann es noch so schön präsentiert sein, das hilft nix ;) Auf der anderen Seite kann man auch mal von Produkten überrascht werden, die man anfangs doof fand oder gar nicht auf dem Schirm hatte... Und dass Werbung nur bedingt funktioniert, ist leider auch eine Erkenntnis, die noch nicht überall angekommen ist :P

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  4. Ein wirklich schöner Artikel, in dem ich mich absolut wieder finde. Ich war aber auch noch nie ein Mensch, der anderen seinen Meinung als "das Wahre" aufzwingen möchte. Ich war und bin schon immer der Meinung, dass Geschmäcker und Ansprüche eben sehr unterschiedlich sind. Und ich mag daher auch überhaupt nicht solche Aussagen wie "das ist die beste Foundation die es gibt" etc., denn a) müsste es heißen "die beste Foundation für MICH", da es eben wieder für jeden anders ist und b) glaube ich kaum, dass jemand alle bisher ausprobiert hat. Klar ist das nur so dahin gesagt, aber ich würde sowas persönlich halt nicht in den Mund nehmen.
    Aber von Dingen in den Himmel loben halte ich deswegen halt eh nichts ^^

    Und ja, ich habe auch schon selbst gemerkt, dass ich einer Marke, die sich Mühe gegeben hat mit nett verpackten Sachen oder wo es was schönes dazu gab, dass ich da positiv eingestellt bin, was ich jetzt aber auch nicht schlimm finde. Da ich generell dann auch sage, wenn ich das Produkt selbst nicht gut finde, fühle ich mich da eigentlich nicht zu sehr beeinflusst.
    Und mir geht es ähnlich, ich würde heutzutage auch so einige Produkte anders bewerten, weil man (wie du ja schon sagst) sich einfach weiter entwickelt und da auch die ein oder anderen Erwartungen und Ansprüche wachsen.

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  5. Ein wirklich toller Blogpost! Und ich habe alles gelesen und es nicht nur überflogen, wie so oft, wenn viele Bilder integriert sind! Ich teile deine Meinung in ganz vielen Punkten und finde es sehr schön, wenn man einmal so ehrliche Post findet. :-) Ich sehe so oft Posts zu PR Sachen, die ja so toll sind und dann nur ein paar Tage später über andere Kanäle zum Verkauf oder Tausch angeboten werden. Schade eigentlich, dass wir nicht gegen die subtilen Tricks der Marken immun sind. Und damit meine ich mich genauso wie vielleicht andere. :-)
    Schön, dass du dir so viel Mühe gamacht hast und diesen wirklich tollen Post geschrieben hast!

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  6. Sehr schön geschrieben Conny! Und ich gebe dir absolut recht: Meinungen sind einfach oft subjektiv, was einfach daran liegt, dass jeder sowohl einen anderen Anspruch, andere Vergleichsmöglichkeiten, andere Hauttypen und einen anderen Bezug zum Produkt hat. Klar, dass es viele Zoeva Fans gibt, aber das führe ich auch darauf zurück, dass man vielleicht noch nicht so viele andere Pinselmarken getestet hat - da gibt es für mich weitaus bessere! Ich muss aber auch sagen, dass ich selbst meine Reviews im Nachhinein kritisch betrachte: Man kann ein Produkt nach einer Weile dann auch erst richtig lieben lernen, so geht es mir oft mit Mascara. und auch bei Zoeva habe ich den ein oder anderen Pinsel, den ich wirklich super gerne mag :) Das schreit doch wirklich mal nach einer "Früher Flop, heute Top" Blogparade, oder? ;)

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    1. Das ist aber schon wieder eine Aussage, die abwertend anderen Meinungen gegenüber ist - wer Zoeva gut findet, hat wohl das wirklich Gute noch nicht probiert. Vielleicht haben die Zoeva-Fans einfach andere Ansprüche an Pinsel, eine andere Haut oder verwenden andere Produkte, so dass für sie die Pinsel super funktionieren?

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  7. Gerade die Subjektivität finde ich so wichtig beim Bloggen. Klar, der Nachteil ist, dass man immer daran denken muss, dass etwas, das bei jemand anderem gut funktioniert bei mir nicht funktionieren muss und umgekehrt. Aber wenn jeder seine ehrliche, subjektive Meinung sagt und jemand, der sich über ein Produkt informieren will, ein paar verschiedene Reviews zur Rate zieht, wird er auf diesem Wege unterm Strich doch einen guten Eindruck gewinnen können, finde ich - denn wenn ich weiß, warum jemand dies oder jenes gut oder schlecht findet, kann ich für mich dann eben doch ganz gut entscheiden, ob ich etwas ausprobieren will, oder nicht.
    Außerdem gibt es ja immer noch zwei Seiten der Medaille - informiere ich mich, um mich möglichst vor einem Fehlkauf zu bewahren oder aus Interesse und Freude an Kosmetik? Niemand ist zu 100% sicher vor Fehlkäufen und man kann nie genau wissen, ob ein Produkt einem gefallen wird, bevor man es nicht selbst probiert hat. An der Stelle geht dann der ewige Kreis der Subjektivität wieder los und das ist in meinen Augen kein Problem, sondern die Natur der Sache.

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  8. "Oh wie lieb, da ist eine handgeschriebene Karte bei - und die Verpackung ist so niedlich!"
    Wie oft hört/liest es sich im Netz - und die Review fällt irgendwie auch entsprechend der Erwartung aus.
    Das ringt mir nur noch ein müdes Lächeln ab und ich fürchte, deswegen bekomme ich auch nichts mehr von Maybelline zugeschickt ;D
    [Vielleicht bin ich auch einfach zu alt? Who knows...als kleines Kerzlein ist es sowieso etwas schwer, gegen einen Hype zu schwimmen, doch wir geben nicht auf!]

    Inzwischen habe ich mir ein paar Bloggerinnen ausgeguckt, deren Meinungen und Bildern mir am meisten zusagen und bei denen ich das Gefühl habe, dass sie sich nicht von einer netten Verpackung ablenken lassen.
    Und beim Rest? Scrolle ich vielleicht über den Beitrag, lächle, hinterlasse einen Kommentar, das war's.

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  9. Ich denke, es ist jedem klar, dass wir unsere subjektiven Meinungen in den Reviews äußern. Gerade deshalb ist es ja gut, dass es nicht nur einen Beautyblog gibt*g. Ich lese meist mehrere Meinungen und verlasse mich dann auch schon mal auf denjenigen, mit dem ich schon oft einer Meinung war. Einfach weil wir vielleicht ähnliche Haut haben oder Handhabungsvorlieben etc. Mit der Zeit bekommt man auch das Gefühl dafür, wer ehrlich ist und nicht nur Gutes schreibt, weil er beim nächsten Event wieder eingeladen werden will.

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  10. Ein toller Artikel, der mal wieder gut zum Nachdenken anregt! Natürlich müsste uns das voll logisch erscheinen, dass nicht immer alle alles toll finden, was wir toll finden. Jeder ist einfach anders und sollte auch für sich rausfinden, was zu einem passt. Mir ist es wichtig, dass ich eine ehrliche Meinung dazu finde und nicht nur ein gelobtes PR-Sample, was eigentlich doch nicht so toll ist.

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  11. Ich muss sagen, dass ich sehr oft nach Reviews im Netz stöbere, wenn ich mir ein neues Produkt zulegen möchte. Allerdings suche ich dann mindestens 5 verschiedene Meinungen zusammen. Wenn es um Pflege geht, wird es noch schwieriger. Inzwischen liege ich mit meinem Alter doch deutlich über den Beauty-Blogger Durchschnitt und brauche da andere Produkte wie Mädels mit Mitte 20.
    Die Sache mit den PR-Sampeln.... schwierig. Ich sehe es genau wie du. Wenn man die tollen Verpackungen sieht, die z.B. Maybelline raus haut, beeinflußt einen das sicherlich etwas, ob man nun will oder nicht.

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  12. Der Grund, warum ich lieber Aufgebraucht-Reviews lese - bei der Frage "Würde ich es nachkaufen?" sind das süße Goodie und der schöne Blumenstrauß, den es zum Produkt gab, vergessen und das sind einfach die ehrlichsten Reviews. Weil man sich da auch nicht selbst belügt. Schließlich neigt der Mensch dazu, Dinge, die er besitzt, automatisch besser und wertvoller zu bewerten, nur weil sie "seins" sind (und die Vorstellung, Geld für etwas mäßig Gutes ausgegeben zu haben, ist unangenehm, da neigt man zum Schönreden).

    Generell finde ich Reviews, die Negativpunkte aufzählen, immer hilfreicher als Lobeshymnen - und was für den einen schlecht ist, kann ja vielleicht gerade DER Punkt sein, den der andere sucht aufgrund anderer Vorlieben.

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  13. Ein toller Beitrag! Ich finde das Thema sehr interessant und gerade als Anfänger Blog frage ich mich , wie meine Meinung wahr genommen wird. Und letztlich hast du recht- es ist subjektiv. Für mich selbst ist es uninteressant, ob es sich bei Produkten um Samples oder eben selbst gekauftes handelt , da ich finde , dass man eine ehrliche Meinung irgendwie "heraus lesen" kann. Bzw. setzt bei extrem lobenden Worten doch irgendwie automatisch die Skepsis ein. Deshalb versuche ich , soweit möglich, immer etwas zu finden , was vielleicht für andere ein wichtiger Punkt sein könnte. Auch wenn das in der Euphorie über ein neues Produkt manchmal nicht klappt. Nachtragen geht ja immer :)
    Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Nadine

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