07 November 2013

Diskussion - Kommentarverluste oder "der moderne Leser"?

Hallo ihr Lieben,

ich möchte heute mal eine kleine Diskussion lostreten, die sich vorallem an die Blogger unter euch richtet und wahlweise an die Leser, die selbst vielseitig Blogs lesen und die Kommentare dort verfolgen.


Ich habe in der Vergangenheit einen Trend beobachtet - zumindest nehme ich es so wahr und ich möchte dies gern mit eurer Wahrnehmung vergleichen und möglicherweise etwas Ursachenforschung betreiben.
Das Thema: Die Menge an Kommentaren unter Blogbeiträgen.

Das Phänomen des Sommerloches kennen ja zweifelsohne viele. Viele potenzielle Leser fahren in den Urlaub und jene die hier bleiben haben an wundervollen Sommertagen besseres zu tun, als stundenlang Blogs zu durchwälzen und ihre Meinungen darunter zulassen. Absolut verständlich, nicht neu und somit auch nicht Gegenstand meiner Gedanken  zu diesem Thema.
Aber es gibt einen stetigen Verlust von Kommentaren unabhängig von solchen saisonbedingten Phänomenen.

Was mich also irritiert ist der sichtbare Rückgang der Kommentaranzahl unter Beiträgen in den letzten Monaten und vergangenen 1-2 Jahren.
Als Beispiel: Beiträge von mir, die teilweise über 2 Jahre alt sind, erhielten damals etwa doppelt so viele Kommentare, wie heute.
Dabei verfasse ich die gleiche Art Beiträge noch heute, habe allerdings eine deutlich größere Menge an Lesern und täglichen/wöchentlichen und monatlichen Seitenaufrufen. Auch mein Layout und die Art meiner Fotos hat sich seither, zumindest geringfügig, verbessert, meine ich. Ist das nicht etwas widersprüchlich?

Nun kann dies natürlich an mir und der Beautyecke liegen. Möglicherweise habe ich es verpasst, meinen Blog abwechslungsreich zu gestalten und dem Leser an sich ist es nicht spannend genug, um nicht nur gelegentlich, sondern öfter einmal ein Kommi darzulassen.
Allerdings hatte ich das Empfinden diese Entwicklung auch auf anderen, teilweise älteren und deutlich mehr-besuchten, Blogs zu sehen - Blogs, die ich selbst schon jahrelang leidenschaftlich verfolge und die unglaublich viel traffic vorweisen könne, bekommen mittlerweile unter einer Vielzahl von Beiträgen eine deutlich geringere Anzahl an Kommentaren, will mir scheinen.

Ist das Kommentieren also 'out' geworden? Steigen Aufrufe und Klicks weiter stetig an, wächst das Interesse an Beautyblogs weiterhin während das feedback jedoch abnimmt?
Oder führt die Tatsache, dass sich gewisse Beitragarten immer wiederholen, wie AMUs, Nageldesigns, Reviews... dazu, dass der Leser an Motivation verliert?
Ist man das ständige "schön", "gefällt mir gut" oder "nicht so meins" nach einer gewissen Zeit leid?
Vielleicht wird es einem Leser langweilig immer wieder unter ähnlich-aufgebauten Posts zu kommentieren?!

Um etwaigen 'Mitleidsbekundungen' vorzubeugen: Dies hier ist kein Meckerpost. Ich weine nicht rum und möchte mir auch nicht indirekt eine Portion Extra-Kommentare erschleichen, denn im Grunde bin ich sehr zufrieden. 
Betrachtet es eher als möglichst objektive Auslegung meines Empfindens - ich bin vorallem neugierig.
Jeder meiner Beiträge bekommt Aufmerksamkeit, manche weniger, manche mehr - das ist alles nicht neu. Kreatives kommt meist besser an, als lange Testberichte. 
Ich möchte aber den Gedanken zur Diskussion stellen, dass durchgängig alle Beiträge im Vergleich zur Vergangenheit, weniger Rückmeldung bekommen.

Mag es auch an einem Maß an Übersättigung liegen? In den letzten Jahren ist die Community extrem gewachsen und täglich sprießen neue Blogs aus dem Boden. 
Natürlich kommentiert man nicht unter jedem Beitrag, besonders nicht, wenn man dutzende oder gar hunderter solcher Websiten verfolgt. Ich weiß wovon ich da rede.
Woran es aber eventuell liegt, dass Besucher häufiger als früher Unlust haben auch eine Reaktion dazulassen, interessiert mich aber schon.

Die große Frage die sich mir nun stellt: Nehme nur ich es so wahr? 
Haben auch andere Beauty-, Fashion-, Lifestyleblogger das Gefühl, dass die Reaktionen schwinden, wenn sie sie mit jenen von vor bspw. einem Jahr vergleichen (was natürlich vorraussetzt, dass euer Blog schon etwas länger existiert) oder erfreut ihr euch dauerhaften Zuwachses an Reaktionen?
Oder aber macht ihr ähnliche Beobachtungen und worin seht ihr die Ursachen?
Kommen wir zu dem Ergebnis, dass nur ich es so empfinde, ist es eindeutig ein Symptom meines Blogs und dann muss ich intern Ursachenforschung betreiben und filtern, was ich spannender gestalten kann.
Nehmen viele von euch es aber ähnlich war, dann erhoffe ich mir eine kleine Debatte in den Kommentaren über euer Empfinden und eure Meinungen dazu. 

Ich möchte gar nicht, dass sich hier irgendjemand genötigt fühlt, sich über sein Kommentarverhalten zu rechtfertigen! Ich lese so etwas häufig unter Diskussionen - ein Blogger schreibt, als Beispiel, über das Thema Sponsoring und Glaubwürdigkeit und darunter schreiben dann alle haaaargenau und penibel, wie sie mit gesponserten Produkten umgehen, weil jeder das Gefühl hat, er müsste klar stellen, dass er eine ehrliche, aufrichtige Seele ist und alles richtig macht und das obwohl der verfassende Blogger gar nicht speziell geworden ist und Anschuldigungen tätigte, sondern vielleicht nur grob nach fremden Meinungen fragte. So mache aber auch ich es:

Ich verurteile nichts, ich suche nur Erklärungen. Wer bin ich denn, dass ich von jedem verlangen könnte unbedingt zu kommentieren. Ich schätze jeden meiner stillen Leser genauso, wie die großen Quatschnasen, die immer etwas zu sagen haben.
Daher ist es gleich, ob ihr selbst sonst viel feedback unter Beiträgen hinterlasst oder lediglich als stiller Schatten über die Blogseite huscht und dann wieder entschwindet.
Ich möchte nur wissen, ob ihr eine Entwicklung seht, ob sie positiv oder negativ ist oder ob ihr euch bis zu diesem Punkt so überhaupt keine Gedanken dazu gemacht habt.
Geht die Menge an Kommentaren zurück oder findet ihr hingegen immer mehr und mehr Resonanz?
Ich bin sehr gespannt, ob es Interesse an so einer Diskussion gibt und ob überhaupt jemand meinen abstrusen Gedanken folgen kann und Ähnliches empfunden hat.
Schreibt mir unbedingt eure Gedanken - ich freue mich drauf ♥


:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(
127 Meinungen
  1. Jap. Ich glaube wirklich das viele einfach keine Lust mehr haben sich gegenseitig Zucker in den Popo zu pusten. Denn sobald auch nur der minimalste Anflug von eventueller (gut gemeinter) Kritik kommt, oweh. Na das kennste ja selber. Hater, neidisch, kein eigenes Leben, kann einem Leid tun. Und so weiter...Zumindest ist es sehr oft so.
    Und da kann ich verstehen das der Mehrheit einfach die Lust dran vergeht.

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    1. ich sehe das eigentlich nicht als Ursache, schließlich ist die Mehrheit der Kommentare ja positiv und diese haben sich ja auch reduziert.
      Und ich kenne auch einige Bloggerdamen, die sehr gut mit Kritik umgehen, immer freundlich bleiben usw.
      Das ist sicher nicht immer der Fall. Ich schaffe das auch nicht, aber es ist ja auch immer abhängig davon wie Kritik vorgebracht wird. Das jemand wirklich gleich als "hater" beschimpft wird, wenn er tatsächlich gut formulierte Kritik vorgebracht hat, habe ich noch nie erlebt. Das klingt etwas überspitzt.

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  2. Interessantes Thema. Ich persönlich hatte schon immer recht wenige Kommentare auf dem Blog, aber es gab immer wenigstens 1-3 Leser, die wirklich immer fleißig und treu kommentiert haben. Aber auch diese treuen Kommentare vermisse ich inzwischen. Und natürlich ist es auch so, wie du schon angemerkt hast, dass die Leserzahlen und Klicks eigentlich steigen, die Kommentare aber keinesfalls zunehmen.
    Vielleicht liegt es daran, das Blogs inzwischen eher als normale Websites angesehen werden anstatt als Plattform zum Austausch. Bei redaktionellen Online Magazinen kommentiert man ja schließlich auch nicht. Gerade die neueren Blog Leser kennen die alte Diskussionsmanier und den Wunsch nach persönlichem Feedback vielleicht gar nicht? Auch wenn wir Blogger in der Regel ja bewusst Fragen an das Ende unserer Posts stellen. Vielleicht werden sie oft als rhetorische Fragen wahrgenommen?
    Na ja, und dann ist da zweifelsohne auch die steigende Menge an Inhalten, die du ja auch schon angesprochen hast. Wer alles lesen will, hat wahrscheinlich gar keine Zeit mehr für Kommentare...
    Egal weshalb, sehr schade finde ich diese "Mode" auf jeden Fall!

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    1. das ist ein sehr spannender Gedanke, den ich so noch gar nicht auf dem Schirm hatte, den ich aber sehr nachvollziehbar finde. Vermutlich wird das auch dadurch unterstützt, dass viele Blogs sich auch inzwischen sehr professionell gestalten.
      Mit den kleinen, ursprünglichen privaten Seiten, die jeder so aus einem Hobby heraus aufbaute hat das nicht mehr viel zu tun. Viele hängen sich da ja gestaltungstechnisch wirklich rein und versuchen viel zu individualisieren und dann verschwimmen die Grenzen zu entsprechenden online Magazinen wohl tatsächlich recht schnell.

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  3. Ein interessanter Punkte finde ich! Und ich empfinde es ähnlich wie du. Mein eigener Blog der inzwischen seit über einem Jahr existiert hat mit den Monaten erstmal natürlich durch die steigende Leserzahl auch an Kommentaren gewonnen. Inzwischen steift die Zahl der Leser aber langsam und stetig weiter, die Kommentare wachsen aber nicht im gleichen Maße habe ich den Eindruck. Also ich will mich auch nicht darüber beschweren, aber ich empfinde das ähnlich wie du.
    Und auch auf anderen großen Blogs ist es mir aufgefallen, wie verhältnismäßig wenige Kommentare es unter einem qualitativ guten post gab, wenn der Blog doch z.B. fast 1000 Leser hat oder so. Ein richtiger Grund will mir dafür aber auch nicht einfallen, ich kann mir nur vorstellen, dass es wirklich mit der teils großen Anzahl an Blogs zusammen hängt, die so mancher verfolgt. Vielleicht werden es immer mehr und bei den einzelnen kommentieren die Leser dann immer weniger?
    Ich werde die Kommentare hier auf jeden Fall gespannt verfolgen.
    lg von Lena

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    1. das war auch einer meiner Ansätze - möglichweise verfolgt der durchschnittliche Leser heute, aufgrund der Masse, einfach mehr Blogs. Das heißt, er kommentiert vielleicht gar nicht weniger, aber die gleiche Anzahl an Kommentaren verteilt sich eben auf eine größere Menge an websites und das merkt der einzelne Blogger dann an der Stagnation seiner Kommentare.
      Danke dir :)

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  4. seitdem ich mit meinen hauptblog zu wordpress gezogen bin, kommt vllt mal ein kommentar im monat.
    mein stil hat dich geändert und ich schreibe vllt nicht mehr so ausführlich, aber ich habe manchmal echt keine zeit dafür.

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  5. Wirklich interessantes Thema! Ich als Bloggerin bin da geteilter Meinung. Manchmal, da kommen wirklich keine Kommentare und manchmal kommen Unmengen. Und das ist jetzt nicht Themenspezifisch! Aber das mit den Unmengen wird immer seltener. Und auch bei großen Blogs seh ich immer wieder, wie die Kommentare schrumpfen. Da scroll ich grade durch unter den Bericht, sehe die Anzahl und denke "Oh ha? Echt? So wenig hät´ ich jetzt nicht gedacht!" Warum weiß ich auch nicht.
    So, jetzt zu meinem Verhalten als Leser! Es gibt Beiträge, da mag ich nicht so dolle zu kommentieren. Beispielsweise wenn eine SleekPalette rauskommt. Die les ich mir immer gern durch, um die verschiedenen Meinungen einzufangen, kommentiere aber nur bei den ersten paar. Einfach weil ich auch nicht tausendmal schreiben mag "Der Ton ist toll, der blöd!". Aber größtenteils bin ich bestrebt unter jeden Artikel den ich lese auch etwas zu kommentieren. Weil ich weiß, wie schön Feedback ist. Klar, wenn ich keine Zeit zum Lesen habe kann ich auch nicht kommentieren ;) Hier finde ich auch immer die obligatorischen Fragen am Ende anregend. Deswegen hab ich das Prinzip übernommen auf meinen Blog. Ich merke nämlich, seit ich das einfüge, kommentieren auch mehr. Bloß jetzt, wie du eben schon meintest, werden es immer wenigere.
    xo Jess!

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    1. Den letzten Punkt finde ich bemerkenswert, weil ich das bei mir gar nicht festestellen kann.
      Unter den Posts unter welchen ich es immer mal wieder mit abschließenden Fragen versucht habe (teilweise auch schön fettgedruckt, damit sie nicht ignoriert werden können) habe ich keineswegs mehr feedback bekommen und auf die Fragen selbst gehen auch die wenigstens ein. Aber schön zu wissen, dass es bei anderen funktioniert.

      Das mit dem "sind aber wenig Reaktionen" fiel mir eben zuletzt auch mehrheitlich auf.
      Magi, zum Beispiel, bekommt bei einigen Beiträgen inzwischen viel weniger Reaktionen, als ich es von früher in Erinnerung habe. Das finde ich schon sehr überraschend.
      Dankeschön fürs Mitdiskutieren :)

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    2. also das mit den fragen funktioniert bei mir meistens auch nicht. oft werden sie gar nicht beantwortet, auch wenn kommentare kommen.

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    3. ja mir ist es auch vor allem bei magi aufgefallen und frage mich auch woher das kommt. ich selbst bin keine bloggerin. eher eine stille leserin, aber wenn ich eine frage habe oder einfach so mal die lust dazu, kommentiere ich gerne. hm ich weiss auch nicht, woher diese sache ihren ursprung hat..

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  6. Ich persönlich verliere immer mehr die Lust aufs Bloggen.. Einfach, weil ich kaum bis gar keine Kommentare mehr bekomme und ich denke mir dann "mh.. wozu schreiben?". Ich selbst kommentiere recht viel auf anderen Blogs.. Aber nunja..
    Liegt vielleicht auch an meinen Themen. Ist halt alles sehr bunt gemischt. :(

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    1. Klar, Kommentare sind wichtig, weil sie motivieren, aber vielleicht fragt man mal, was die Leser so sehen wollen. Vielleicht versucht man dann was Neues und dann kriegt man wieder mehr feedback. Und natürlich sollte man die Verbindung mit den social media netzwerken und communities nicht unterschätzen.
      Aber ich stelle ja eher einen Vergleich zu früher auf. Kannst du also eine Enwicklung zu früher sehen oder ist es eher so, dass die Kommentare schon immer knapp ausfielen?
      LG

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  7. also ich habe noch nie sooo viel kommentare bekommen. bin aber schon deprimiert, wenn bei aufwendigen posts dann keine oder nur sehr wenige kommen. dann denk ich: interessiert das überhaupt jemanden? :D
    mir ist auch schon aufgefallen, wie bei großen blogs mit mehreren hundert lesern oder auch über 1000 wenige kommentare manchmal kommen. je mehr leser man hat, desto deprimierender muss das ja auch sein. ich würde mir jedenfalls wünschen, dass die beiträge auf den blogs viel mehr als informationsAUSTAUSCH gesehen werden und nicht nur was von der bloggerin kommt ohne feedback.

    ich selbst versuche viel zu kommentieren, vor allem natürlich bei den beiträgen, die mich interessieren. bei dem 100. nudefarbenen oder braunen immergleichen amus kann ich nun mal nix mehr schreiben, es ist einfach öde. oder bei 100. review zu dem oder dem produkt. aber ich bemühe mich, weil ich ja selbst weiß, wie sich dann der blogbetreiber über kommentare freut.

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    1. Wie unten geschrieben ist beispielsweise Mo eine der lieben Leser, die jeden Post von mir kommentiert. Darüber freue ich mich sehr und ich schätze die Meinung dieser Hand voll Leser sehr viel mehr, als 1000 Kommentare von "Fremden" die einfach nur "schön" schreiben und im Grund nur kommentieren um auf möglichst vielen Blogs präsent zu sein.

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  8. Ich als Leserin kann nur sagen, dass ich Zeiten habe, in denen ich nicht wirklich viel kommentiere, weil ich entweder einfach zu stressige Tage habe und dann einfach zu viel in meiner Leseliste ist, so dass ich mir meist die Post zwar angucke aber das Kommentieren einfach aus Zeitmangel lasse, außer ich muss wirklich ganz dringend etwas zum Post loswerden. Oder aber ich habe wirklich das Gefühl, nicht schon wieder nur ein "oh wie schön sieht das aus" oder ähnliches schreiben zu können, was aber ja nun mal bei einem AMU meist das ist, was man dazu schreibt. Klar könnte man mehr schreiben aber bei einem "einfachen" AMU fällt mir dann doch nicht immer mehr ein ;) Und manchmal muss ich auch zugeben, wenn eine Bloggerin sehr viele Leser hat, spare ich mir auch einen Kommentar, weil es da ja noch genug andere Leserinnen gibt, die was schreiben können oder schon geschrieben haben. Da nehme ich mir doch lieber die Zeit bei kleineren Blogs einen Kommentar da zu lassen, weil ich weiß, wie das bei mir ist, da freue ich mich auch über jeden Kommentar. Was nicht heißt, dass ich bei "größeren" Blogs nicht mehr kommentiere aber wenn ich nur wenig Zeit habe, dann setzte ich so meine Prioritäten.

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    1. Das wollte ich auch noch schreiben. Wenn ich sehe das schon zig Kommentare geschrieben wurden, verkneife ich mir meine Meinung. Kleinere Blogs freuen sich über Kommentare und kommen meist zurück auf den eigenen Blog, um dort zu antworten. Das machen große Blogs nicht.... Da gebe ich dir recht....

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    2. Die Gründe verstehe ich alle :)
      Was aber scheinbar falsch rüberkam ist, dass ich nicht nach einem Weg suche, mehr Kommentare zu bekommen. Also nach dem Motto "gebt mit Ideen wie ich alles abwechslungsreich gestalte" usw.
      Ich frage mich eher, was sich verändert hat und deswegen wäre es super, wenn ihr mir vorallem mitteilt, ob ihr etwas ähnliches wahrnehmt, egal ob auf dem eigenen Blog oder auf fremden und, wenn ihr gern auf euer Kommentarverhalten eingehen mögt, mit dazu schreibt, ob ihr glaubt, dass ihr es früher anders gemacht habt. Falls ja, dürfen dann gern mögliche Ursachen genannt werden. Spekuliert was das Zeug hält aber es wäre toll, wenn es mit einem Vergleich zu früher stattfinden könnte :)

      Was das eigene Kommentarverhalten im hier und jetzt angeht, muss ich einfach sagen, dass ich glaube, dass es die meisten Gründe, mal irgendwo nicht zu kommentieren, zu einem gewissen Teil auch schon früher gab. Das würde aber eine etwaige Veränderung der Kommentarzahl auf diversen Blogs nicht erklären oder? :)
      Es ist vielleicht schwer zu beschreiben, was ich möchte, denke ich.
      Danke an dich.

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    3. Doch an sich habe ich dich schon verstanden aber da ich dir noch nicht seit Jahren folge, kann ich da schlecht etwas zu sagen, was deinen Blog angeht. Und ich muss auch zugeben, ich achte bei den Blogs, denen ich folge nicht zwingend darauf, wie viele Kommentare sie bekommen haben und ob das mehr oder weniger ist als früher ;) Ich selbst habe noch nicht viele Leser und bin erst ein Jahr dabei und somit kann ich bei mir nicht viel dazu sagen. Ich wollte dir bei meiner Ausführung oben eher meine eigenen Beweggründe nennen, so ganz generell. Stimmt war somit nicht auf deinen Blog und die Kommentare bezogen aber ich dachte, ich hau einfach mal meine Meinung raus ;)

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    4. Danke dir, ich freue mich schließlich über jede Meinung.
      Ich habe mich auch keineswegs nur auf meinen Blog bezogen, aber es ist natürlich auch schwer einschätzbar, inwieweit sich Leser mit den Kommentaren anderer Blogs beschäftigen. Sicher haben die wenigsten einen groben Vergleich der Kommentaranzahl zu früher auf den Blogs im Kopf und das ist nur meine Macke ;)
      LG

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  9. Ich bin froh, das ich nicht die einzige mit dem "Problem". Bei mir haben schon immer wenige kommentiert. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, das ich selbst nicht soviel kommentiere. Meist lese ich Artikel über den Feedreader auf meinem Handy und da erweist sich das kommentieren echt als nervig. Wenn ich dann am PC sitze bin ich mit meinem Blog beschäftigt und lese keine anderen (oder zumindest nur ganz selten). Wenn ich dann mal irgendwo kommentieren möchte, sehe ich, das diese Bloggerin schon 25 Kommentare hat. Dann frage ich mich, was sie anders macht. Zwischenzeitlich führte das schon dazu, das ich aufhören wollte zu bloggen, denn es scheint ja keinen zu interessieren was ich für eine Meinung habe, oder was ich mir neues gekauft habe. Dann wundert es mich schon zurecht, wieviele Kommentare bei einem Gewinnspiel zusammen kommen und vor allem, wieviele dann meinen Blog soo super gerne lesen und ihn wunderschön finden (schleim). Dabei wünscht man sich doch schon eine ehrliche Meinung, denn sonst ist man ja nicht in der Lage etwas zu ändern.
    Jetzt hab ich irgendwie den faden verloren weil ich auf dem Handy nicht meinen ganzen Text lesen kann - man hat es schon nicht einfach ^^ Ich lese hier also weiterhin still mit, und verspreche jetzt auch gar nicht mich in Sachen Kommentaren zu bessern, weil ich es wohl eh nicht einhalten kann :-)
    Hab noch einen schönen Nachmittag... Sabine

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    1. wie gesagt, ich verlange ja gar nicht, dass sich jemand entschuldigt und zukünftig 'mehr kommentiert'. Welche Gründe es auch immer sind, warum man wenig kommentiert, ich finde sie zumeist verständlich.
      Außerdem wiegen sich ja die Leute die nicht kommentieren, mit jenen auf, die es fast immer tun. Das war früher ja nicht anders.
      Spannend wäre es dann eher, ob man selbst rekapitulieren kann, ob sich das eigene Kommentarverhalten in den letzten Jahren verändert hat und woran man die Ursachen sieht. Wenn dem nicht so ist,muss man ja auch nicht nach Ursachen suchen.

      Du hast aber einen interessanten Aspekt mit eingebracht - das Nutzen von mobilen Geräten.
      Dies hat ja in den vergangenen Jahren auch deutlich zugenommen und könnte daher auch eine Erklärung bieten. Da das Kommentieren auf diese Weise umständlicher ist, verzichten viele vielleicht eher darauf.
      Danke dir ♥

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  10. Ich als Leser:
    Ich kommentiere nur bei Bloggern die mir am Herzen liegen. Bei denen will ich, dass sie durch mein Kommentar wissen, dass ich den Beitrag gesehen/gelesen habe. Bei anderen kommentiere ich einfach nicht. Weiterhin sieht man oft im Vorschaubild auf Bloglovin schon das Nageldesign, AMU usw. weswegen ich teilweise nichtmal auf den Blogpost klicke.

    Ich als Blogger:
    Ich bekomme eine befriedigende Anzahl an Kommentaren, allerdings immer von den selben Lesern. Es gibt da eine Hand voll Leser - die meisten davon bloggen selbst - die IMMER ein Kommentar hinterlassen. Ich denke den Lesern muss der Blogger selbst ans Herz wachsen, wie eine gute Freundin eben. Ich denke es macht auch viel aus, wie viel man von sich Preis gibt und ich habe das Gefühl, dass auch Videos dazu beitragen, sich ins Herz der Leser zu quatschen. Einfach weil man vielleicht etwas näher wirkt, greifbar wie auch immer.

    GLG Ina

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    1. mhm, ich sehe deine Ausführungen aber eher als Erklärung, OB man überhaupt kommentiert oder nicht. Das ist aber weniger meine Frage. Denn das ist ja jedem sein Bier und da gibt es tausende verschiedener Motivationen.

      Es würde aber eben nicht erklären, warum Blogger in der Vergangenheit eine doppelte Anzahl an Kommentaren erhielten.
      Denn andernfalls würde das ja heißen, dass man den Lesern vor 1-2 Jahren ans Herz gewachsen war nun stückchenweise nicht mehr. Das sich aber viele Leute so stark verändern und das auch noch auf ihren Blog übertragen, so dass sie plötzlich unsympathischer erscheinen ist ja eher unwahrscheinlich. Danke dir.

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    2. Ich wollte damit nur sagen, dass andere das evtl auch so "handhaben" wie ich ;-)

      Warum Kommentare rückläufig sind, auch in Bezug auf die Leserzahl, weiß ich natürlich nicht :-D

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    3. Ohne jetzt groß auf den Beginn einzugehen - ich glaube durchaus, dass es durch längere "Präsenz" möglich ist, unsympathischer zu erscheinen :)
      Ich übertrage das auch aus dem "real life" - man ist schön offen und denkt sich am Beginn der Bekanntschaft nichts weiter, und je länger man jemanden "verfolgt", desto unsympathischer findet man ihn/sie. Das wäre durchaus auch ein zu beachtender Aspekt online, denke ich.

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    4. Ich denke das kann schon durchaus sein, da stimme ich dir zu. Aber ich wage mal zu behaupten, dass das kein Hauptgrund sein dürfte. Meist ist es ja auch so, dass man sich bei mangelnder Sympathie dann eher entscheiden würde den Blog gänzlich zu entfolgen, statt einfach nur das Kommentieren zu lassen. Mir geht es zumindest so.

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  11. Als begeisterte Blogleserin gebe ich hier auch mal meinen Senf dazu:-) Ich lese sehr viele Blogs und dies auch sehr regelmäßig. Meine Liste wird durch die vielen Blogs auch immer länger. Inzwischen sortiere ich langweilige oder total unregelmäßige auch aus.
    Ich gehöre nicht zu denjenigen die alles kommentieren. Eigentlich mache ich das nur wenn ich einen Post richtig richtig gut finde. Was aber nicht heißen muss das ich dort wo ich nichts kommentiere alles doof fand. Diese Posts lese ich mir eben einfach nur durch und habe es zu Kenntnis genommen.
    Ich habe überlegt was Gründe dafür sind warum ich oft nicht soviel schreibe. Themen in Blogs die sich ÜBERALL wiederholen. Zum Beispiel LE Vorstellungen. Sorry aber ich finds einfach nur sowas von langweilig wenn 30 Blogs den selben Post haben.
    AMU und Nagellackvorstellungen kommentiere ich auch überhaupt nicht. Mag an der Vielzahl dieser Dinge liegen. Ich glaube dies wird vielen auch einfach zu langweilig.
    Bei Outfits wird glaube immer sehr gut kommentiert wen ich das richtig beobachtet habe. Das liegt bestimmt an den vielen Unterschiedlichen Stilrichtungen und weil man mit Kleidung einfach soviel verändern kann.

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    1. mhm, aber würdest du das als persönliche Entwicklung bei dir angeben oder ist das nur eine Vermutung in Bezug auf die allgemeine Leserschaft?
      Ich verfolge ja auch sehr viele Blogs und halte es wie du. Ich sortiere zuerst aus, was mich nicht interessiert, sehe mir dann das andere an und lasse nur bei einigen, spannenden Sachen ein Kommentar da. Die Frage ist doch aber nicht wie man das Ganze hält, sondern ob sich dieses Verhalten verändert hat zu früher.
      Wenn jeder Leser, der damals kommentierte, es heute noch genauso machte, müsste man etwa die gleiche Anzahl an Kommentaren erhalten bzw. eben mehr, wenn man die zusätzlichen follower bedenkt. Wenn dies aber nicht mehr der Fall ist, muss sich der Blog entweder stark negativ entwickelt haben oder aber es gibt innerhalb der Leserschaft einen Wandel.
      Verstehst du in etwa den Unterschied, den ich meine?

      Wie es also jeder selbst macht, ist eigentlich gar nicht so wichtig, denn wenn jeder es dauerhaft gleich macht, egal ober er viel oder wenig kommentiert, gibt es ja keine Veränderung.
      Da ich aber eine Veränderung sehe, frage ich mich, was die Leser zu dieser Veränderungen bewegt. Im Grunde eine Gegenüberstellung von Vergangenheit und Gegenwart.
      Wenn du also zurückblickst, würdest du dann sagen, dass dein Kommentarverhalten heute anders ist? Treffen deine Beschreibungen auf heute zu oder hast du es schon immer so gehalten? :)
      Danke an dich.

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  12. Also ich kommentiere selbst auch längst nicht jeden Beitrag, den ich lese, denn wie du schon angesprochen hast, wird das immer gleiche "Tolles AMU/ Toller Post" etc. irgendwann fad. Klar, wenn es so ein Post ist wie der heutige, da hat man eine Meinung und was zu sagen, aber alles andere wäre ja oft mit einem Like- bzw. Dislike-Button schon erledigt. Vielleicht liegt es auch einfach am Zeitmanagement bzw. dass man keine Lust hat, sich noch lange zu überlegen, was man denn nun drunterschreiben möchte. Ich persönlich achte aber gerade bei Blogs, die ich gerne lese, darauf, immer wieder Kommentare zu hinterlassen. Einfach weil ich als Blogger Feedback ja auch schätze und die Mühe, die sich ein anderer mit seinem Blog mach ja auch irgendwie anerkennen möchte, statt nur still mitzulesen (wobei das natürlich deswegen keineswegs ein verwerfliches Verhalten ist!)

    Liebe Grüße
    Nathalie

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    1. schön, dass du so bemüht bist, ich versuche mich auch immer daran zu erinnern, wie sehr jedes Kommentar einen Blogger erfreut, um mehr feedback zu hinterlassen.

      Wurdest du aber sagen, dass dein Kommentarverhalten früher anders war? im Grunde versuche ich ja herauszufinden, was die Leserschaft früher anders gehalten hat.

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    2. Nachdem ich noch gar nicht so lange Blogs lese, kann ich jetzt zu "früher" keine Aussagen machen. Aber ich würde nicht sagen, dass es an sowas liegt wie "ist mir unsympathisch geworden", denn dann würden die Leute doch auch den Blog überhaupt gar nicht mehr aufrufen, oder?

      Wenn sich das tatsächlich durch die komplette Bloglandschaft zieht, dann vielleicht tatsächlich deshalb, weil die Leute inzwischen einfach nicht mehr wissen, WAS sie denn noch unter so nen Blog schreiben sollen, vor allem wenn sie eben schon länger Blog-Leser sind. Sie lesen zwar weiter mit, aber ich glaube, irgendwann hat man einfach keine Lust mehr, sich noch nen neuen tollen Kommentar einfallen zu lassen.

      Ob das jetzt allerdings tatsächlich der Grund ist, kann ich dir natürlich nicht sagen, denn ich kenne sonst keine Leser und es wäre ja schon seltsam, wenn ALLE Leser seit zwei Jahren mitlesen und ungefähr zeitgleich keine Lust mehr aufs Kommentieren hätten.

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  13. Wir haben den Kommentarrückgang bei uns auch deutlich festgestellt. Mittlerweile Habe ich das Gefühl es erholt sich wieder etwas jedoch ist es kein Vergleich zu den vorherigen Jahren. Wir haben uns natürlich auch gefragt, woran das liegen könnte, ob wir nicht mehr abwechslungsreich genug posten oder generell die Themen nicht mehr so interessant sind. Da wir damit aber scheinbar nicht alleine sind, sondern dieses auch auf einigen anderen Blogs der Fall ist, denke ich mittlerweile, dass an der Theorie, dass es mittlerweile einfach so viele Blogs gibt die Kommentare sich anders verteilen und jeder im großen und ganzen weniger Feedback bekommt. Jedoch finde ich auch die Qualität der Kommentare sehr wichtig, da man auch bei einigen das Gefühl hat es wird einfach nur mal eben was hingeschrieben. Ich kommentiere auch nicht alles, aber wenn ich etwas kommentiere achte ich schon darauf, dass es auch Inhalt hat und dem Blogger weiterhilft in seiner Entwicklung, da ich selber ehrliches und begründetes Feedback auch am hilfreichsten finde

    Alles Liebe
    Lara

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    1. super, so habe ich mir die Antworte vorgestellt.
      Danke für dein feedback ♥

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  14. Das ist mir in letzter Zeit auch aufgefallen. Damals kriegte ich schon einige Kommentare, hat mich immer sehr gefreut. Ich bemühe mich sets Beiträge zu kommentieren, die mich auch ansprechen. Wenn ich die Zeit dazu finde. Aber ich finde es auch schade, dass einige niemals zurück kommentieren, egal wie oft man dort kommentiert. Einige antworten oft zurück und ich selbst versuche soweit es geht alle Kommentare zu beantworten (unter deren Kommentar und auch auf deren Blogs, wenn die einen haben) wenn auch nicht immer so zeitnah. Wie andere schon schriebten, motivieren die Kommentare schon etwas und es macht auch Freude. So wirklich ne Antwort kann ich dir leider nicht geben :)

    LG Lina

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    1. das finde ich tatsächlich auch häufig schade. Es trifft zwar nicht auf so viele zu, meine ich, aber einige Bloggerinnen tuen sich wirklich schwer damit, mal auf ihre Kommentare einzugehen. Dabei zeigt diese Diskussion mehr als deutlich, dass man sie nicht für selbstverständlich nehmen sollte.

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    2. das ist auch so ein punkt, finde ich. klar, wenn man ein sehr grosser blog ist, kann man nun mal nicht jeden der 50 kommentare beantworten. aber eine antwort auf eine frage, die ich stelle, oder ein danke oder was auch immer, wäre auch für den leser nett. als zeichen, dass der leser "erhört" und geschätzt wird. vor allem, wenn man mehr schreibt als "tolles amu" und auch mal was von seinen erfahrungen etc erzählt. denn so mache ich das oft, da ich die möglichkeit des kommentierens gerne als austausch wahrnehme, und nicht nur als kritik.

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  15. bei mir ist es oft so, dass ich keine Lust mehr habe, wenn ich ein Produkt in einer gewissen Zeit mehrmals sehe.. gerade bei neuen Sachen oder LEs.. das sieht man halt jeden Tag auf irgendeinem anderen Blog, da hab ich dann eigentlich keine Lust, jedes mal darunter zu schreiben "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht". Und wie schon gesagt, auch bei AMUs oder Nageldesigns finde ich es immer ziemlich einfallslos, nur dazuzuschreiben "sieht gut aus" und auf Dauer hab ich da auch nicht wirklich Lust drauf.. Ich glaube viele Leser sind einfach zu "gesättigt" weil man einfach überall dasselbe sieht. Diskussionsthemen regen einfach viel mehr zum Kommentieren als als immer dieselben Kosmetikprodukte

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    1. also würdest du schon sagen, dass sich dein Kommentarverhalten verändert hat, weil du teilweise übersättigt bist an einigen Informationen?
      Hast du früher mehr kommentiert, falls du dies schon länger tust?
      Danke dir :)

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    2. ja, ich würde schon sagen, dass ich vor einiger Zeit noch öfters zu den selben Themen Kommentare hinterlassen habe. Mittlerweile ist es mir aber einfach zu blöd geworden, immer zu der selben Creme, der selben LE etc. die gleiche Meinung zu hinterlassen.

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  16. Liebe Conny, ich habe sofort auf den Post gedrückt, als ich die Preview auf meinem Dashboard sah. Das Thema finde ich spannend und habe es selbst schon beobachtet. Nicht primär auf meinem Blog (dafür ist es zu klein und zu frisch), sondern auf den richtig großen und professionellen Blogs, zu denen ich deinen auf jeden Fall auch zähle.

    Ich als Leserin kommentiere phasenweise viel, phasenweise weniger. Das heißt nicht, dass ich den Post nicht mag oder gelesen habe, sondern, dass ich a) wenig Zeit habe, den Post aber trotzdem zumindest lesen möchte und b) mobil surfe.

    Selbst mit dem iPhone ist das Kommentieren ein Graus. Oft läd es ewig, baut die Kommentarbox nicht auf oder ich will noch einmal scrollen und kann dann nicht mehr an der Stelle weiterschreiben wo ich war. Das ist absolut nervig und kostet jede Menge Zeit. Ich denke, dass es da nicht nur mir so geht. Viele Leser greifen über mobile Geräte auf Blogs zu.

    In der Regel möchte man ja auch einen sinnvollen Kommentar abgeben und nicht das übliche "Oh toll - so schön geschminkt! Schau doch mal bei mir vorbei.", was ja oft nur ein Lockruf auf die eigene Seite ist. Liest man viele Blogs, dann kostet das regelmäßige Kommentieren ja auch deutlich mehr Zeit, als bei Usern, die nur einer kleinen Anzahl an Blogs folgen. Ich versuche z.B. bei meinen gelesenen Posts in regelmäßigen Abständen zu kommentieren. Nicht immer, aber auch nicht zu selten. Der Bloginhaber soll ja auch schätzen, dass ich seine Posts lese und den Blog gerne folge. Ich selbst habe z.B. auch beobachtet, dass manche Leser ganz viel und oft kommentieren. Folge ich ihnen, dann fallen die Kommentare weg oder limitieren sich beachtlich. Das finde ich am traurigsten. Dann lieber um die 10 Kommentare und ehrlich gemeinte, als 30 nur zum Zwecke des gegenseitigen Folgens. Ich denke auch, dass die Zahl der Blogs, welche jedem folgen nur um selbst gefolgt zu werden, immer mehr zunimmt. Das schlimme ist, dass viele neue Leser dazukommen, welche nicht wegen des Blogs an sich folgen, sondern nur zum Zwecke der Werbung.

    Außerdem habe ich viele Google Zugriffe, vor allem bei LE's oder aktuellen Produkttests. Diese Posts haben teilweise mehrere hundert Zugriffe, allerdings kaum Kommentare. Ich denke, dass der Google Nutzer, welcher viele Zugriffe bringt, einfach nicht kommentiert, weil es a) nicht aktiv Blogs verfolgt und b) den Blog als Informationspunkt ansieht. Man kommentiert ja auch nicht bei Shops oder Nachrichtenseiten. Der Leser sieht den Blog nicht als Kontaktpunkt verschiedener User zum Austausch, sondern als reinen Infopunkt. Er ließt, verarbeitet die Infos und geht wieder. Eine Kommunikation bleibt aus.

    Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Sicht etwas helfen. Ganz viele Grüße Lisa

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    1. Ich bin ja ganz begeistert, dass es so gut ankommt.
      Und ich finde es super, dass sich tatsächlich einige Aspekte herauskristalisieren, wie bspw. das mobile Surfen, was ich ursprünglich gar nicht in Erwägung gezogen habe.
      Oder eben auch, dass Blogs heute anders betrachtet werden, als früher und der Austausch unter den Posts daher gar keine zentrale Rolle mehr spielt, sondern nur noch der schnelle Informationsgehalt.
      Vielen Dank an dich ♥

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  17. Ich habe den Eindruck, dass sich vieles in die Sozialen Netzwerke verlagert. Die Leute lesen zwar den Blogartikel, kommentieren dann aber - wenn überhaupt - beispielsweise unter dem dorthin verlinkenden Facebook-Beitrag. Nur mein Eindruck und eine Vermutung...
    Liebe Grüße!

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    1. Ich denke die Verbindung mit sozialen Netzwerken spielt für den schnellen oberflächlichen Blick von Lesern auf jeden Fall eine Rolle. Das sie allerdings eher für Kommentare genutzt werden, als der Blog selbst kann ich, zumindet von mir, nicht behaupten.

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  18. Also ich muss sagen ich lese sehr viel über das Handy und über bloglovin- allerdings ist es da Mega unbequem wenn ich mal ein Kommentar schreiben will - über Facebook geht's ja noch aber ich würde mehr kommentieren wenn's über die Apps einfacher ging

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    1. das hört man hier ja tatsächlich vielfach. Danke für den Ansatz :)

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  19. Gutes Thema...!
    Meine Meinung als Blogger: Bei mir gehn die Kommentare auch sehr zurück! Mittlerweile habe ich nur noch maximal 1 bis 2 Kommentare und oft auch gar Keinen mehr. Da macht mir das Bloggen kein Spaß! Ohne Feedback ist Bloggen nicht schön.

    Als Leser: Ich kommentiere auf den riesigen Blogs schon lange nix mehr, klar werden die Kommentare vom Autor gelesen aber wenn ich die 50zigste sein sollte die schreiben würde "das sieht aber hübsch aus!", lasse ich es. Ich kommentiere auf Blogs die mir am Herzen liegen oder auch mal zwischendurch, wenn ich was besonders toll finde oder z.B. das Produkt habe und zustimmt oder andere Erfahrungen gemacht habe.

    Liebe Grüße
    Kabuki

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  20. Dieses Phänomen habe ich auch schon bei mir auf dem Blog bemerkt. Ich gehöre auch nicht zu den Blogs, die immer massenweise Kommentare und Meinungen unter den Posts erhalten habe, aber es waren in der Vergangenheit wirklich deutlich mehr. Ich müsste lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich manchmal nicht leicht enttäuscht bin, wenn wieder mal nichts geschrieben worden ist, aber schon 128 Leute sich den Beitrag beispielsweise angesehen haben.
    Ich kanns mir leider aktuell nur so erklären, dass es teilweise etwas mit dem Spam-Mails zu tun haben könnte (trifft zumindestens bei mir zu ... ich musste aufgrund dessen diese blöde CAPTCHA-Funktion einschalten, so dass ich nicht zig Kommentare mit irgendwelchen englisch-sprachigen Web-Mühl in den Kommentaren habe). Und andererseits sehe ich auch eine Entwicklung in der Leserschaft: Jetzt mal Tacheles geredet, aber damals empfand ich es, dass sich NUR Mädels/Frauen auf den Blogs getummelt haben, die wirklich an den Produkten/Reviews und co. interessiert waren. Heutzutage sind viele Kiddies oder Wannabes unterwegs, die einfach irgendwelche hippe Blogs lesen/schreiben, weil "Blog-Lesen" gerade ja soooo cool ist. Ätzend ;-)

    Ich muss jetzt aber auch für mich sprechen, dass ich auch nicht mehr so viel auf anderen Blogs kommentiere wie damals vielleicht mal. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir die Frage noch nicht gestellt, weshalb das so abgenommen hat. Vielleicht Übersättigung oder Mangel an Zeit? Ich bin z.B. seit März wieder vollberufstätig und wenn ich abends nach Hause komme, dann "zappe" ich nur mal schnell durch meine Blogliste um zu sehen, ob es irgendetwas interessantes zu lesen/sehen gibt. Kommentieren tu ich fast nur noch in Ausnahme-Fällen. Muss mir da also selber an die Nase packen, auch wenn es von meiner Seite aus nichtmals böse gemeint ist ;-)

    Ich glaub mittlerweile einfach, dass Bloggen einfach ein TREND gewesen ist ... der nun einfach abflacht. Die erste Euphorie ist weg, es gibt mittlerweile sooo viele andere (gute und richtig schlechte) Blogs mit ein und den gleichen Beiträgen und nun braucht es einen neuen, coolen "Trend" a la Instagram oder ähnliches. Da bin ich z.B. viel aktiver und kommentiere auch mehr (auch wenn das auch schon weniger geworden ist ... Teufelskreis) ^^

    Ganz liebe Grüße und Kopf hoch ;-)

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    1. captchas sind auch für mich ein Unding, muss ich gestehen. Dann lieber die Kommentare moderieren.
      Ich kann mich gott-sei-dank gut gegen spams verwehren, seit ich mind. 2x täglich in meine Kommentarleiste schaue und alle Spams sofort lösche. Seitdem bekomme ich nur noch ausgesprochen selten welche.

      Der Trendgedanke ist allerdings durchaus spannend, ich denke es hängt vielleicht mit dem, bereits von anderen genannten, Gedanken zusammen, dass auch Blogs mehr zu rein informations-orientierten Online Magazinen werden. Jeder kann sie schnell aufrufen, um einmal fix etwas nachzulesen und zu checken, aber die wenigsten schätzen die community dahinter - lassen sich Zeit für den Austausch in den Kommentaren.
      Danke auch an dirch für deine Meinung :)

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  21. Ich als Blogger hab jetzt mit den Kommentaren durchaus auch das Gefühl, dass die wirklich "gehaltvollen" zurück gegangen sind. Frühere regelmäßige Kommentatorinnen sehe ich kaum noch. Dafür gibt es aber einen harten Kern, der nachwievor vieles kommentiert und das freut mich immer sehr. Ich hab mich auch schon gefragt, woran es liegen könnte. Zwischendrin hab ich relativ 'wenig' gepostet, inzwischen wieder regelmäßiger, aber die Kommentare werden auch nicht mehr. Dann haben sich seit der Bloggründung gerade auch die Fotos erheblich verbessert (find ich jetzt XD, neue Kamera und Lampe machen es möglich), und ich bin gerade bei Nageldesigns echt besser geworden (Eigenlob *pattpatt*). Trotzdem: weniger Feedback, gefühlt. Ganz schlimm ist es bei AMUs bei mir, da wird teilweise noch weniger kommentiert. Ich frag mich dann oft: zu langweilig? Zu speziell? Aber selbst kreative Looks, die bei mir, zugegebenermaßen, jetzt nicht so häufig auftauchen, bekommen kaum Resonanz. Das finde ich schade.
    Ich hab mir grad mal ein bisschen die Kommentaranzahl auf meinem Blog angeschaut, und bei leicht steigender Leserzahl wurden die Kommentare auch nicht so viel mehr. Vor allem, wenn ich bedenke, dass ich einen guten Teil der Kommentare ja selbst als Antworten verfasst habe... Bei angeblichen 154 GFC-Lesern und 65 über Bloglovin find ich drei/vier Kommentare irgendwie wenig. Wenn es überhaupt soviele sind...

    Ich als Leser sehe bei mir selbst aber tatsächlich eine dazu passende Entwicklung... Ich hab viiiieeell mehr Blogs in der Leseliste, als noch vor ein paar Monaten. Auch ich sortiere manchmal aus. Es gibt aber auch viele Blogs, die ich tatsächlich nur lese (viele englischsprachige Nagellackblogs, ich geb's zu XD). LE-Previews schau ich mir genau einmal an, da gewinnt der Blog, der damit als erstes auftaucht in meiner Leseliste. Bei den anderen klick ich den Post gar nicht mehr an. Warum auch? Ich brauch die Infos nicht zehnmal lesen, davon wird die LE auch nicht anders. Auch bei manchen Reviews klick ich weg (Parfums zum Beispiel sind jetzt nicht so mein Steckenpferd, ich hab genau zwei, die ich regelmäßig benutze seit Jahren). Und manchmal fehlt mir auch einfach die Zeit. Wenn ich nach dem Wochenende über 100 Posts auf der Ungelesen-Liste hab, dann gleicht das einer Massenabfertigung. Unter der Woche hat man bei mir da mehr Chancen. Klar kommentiere ich auch mal vom Handy aus (und mein Windows Phone macht erstaundlich wenig Probleme mit dem Blogger-Kommentarfeld, wenn ich mir hier die iPhone Kommentare ankucke...). Allerdings hab ich manche Blogs nicht über GFC abonniert sondern über feed, und seit es den Google-Reader nicht mehr gibt, hab ich noch keine gute Alternative für's Handy gefunden. Am PC nutze ich feedly, da überschwemmt mich dann immer die Flut der Posts, die ich aufm Handy nicht lesen konnte.
    Es ist also ein bisschen ein Zeitproblem. Hausgemacht, natürlich. Ich muß glaub mal wieder aussortieren.
    Oh, und dann finde ich noch, dass ich keine "Oh, toll" Kommentare schreiben muß. Irgendwie sind mir die zu gehaltlos. Wenn ich kommentiere, möchte ich gern mehr als zwei Wörter schreiben. Auch wenn die Aussage teilweise im Kern keine andere ist, ich geb es ehrlich zu.

    Und ja, manche Blogs sehe ich auch als reine Informationsquelle. Grad bei manchen größeren Bloggern. Da tauchen dann eh schon 30 Kommentare auf und auf keinen einzige, Fragen hin oder her, wird von der Bloginhaberin reagiert. Das find ich dann auch schade und da hab ich auch keine Lust, noch was dazu zu schreiben. Da bin ich wirklich nur Zaungast.

    Ich hab meinen Kommentar jetzt grad noch mal durchgelesen und hoffe, dass ich nicht zu wirr geworden bin. ^^
    LG
    Nyxx

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    1. Oh, und weil ich gerade so einen Fall hatte: Captchas *argh* Warum? Die Dinger halten mich regelmäßig vom Kommentieren ab, das nervt mich so! Vor allem, wenn ich direkt das erste nicht lesen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei dem ein oder anderen Blog die Leser auch verscheucht.

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    2. Das konnte ich eben auch feststellen - Deutlich gesteigerte Leserzahl in jedem Bereich, aber die Kommentaranzahl steigt eben nicht proportional.
      Danke für deine Ansätze. Du bietest ja viel Ursachen an und ich denke mittlerweile das sie auch alle eine Rolle spielen. Meine Ursachenforschung ist komplexer als gedacht ;)
      Und Captchas sind ein No-Go - der absolute Kommentarkiller.

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  22. also ich habe keinen blog und kann daher nur aus der leserperspektive sprechen. noch vor 1,5 jahren habe ich deutlich mehr kommentiert als heute.
    zum einen kann ich den kommentar von da_lindchen zumindest an mir bestätigen. gerade da kosmetikfirmen so viele probierpakete an blogger schicken, die diese dann reviewen, nutze ich diese beiträge nur noch als reine onlineplattform. 20 leute schreiben über dieselben produkte, meistens lese ich sie schon gar nicht mehr. und bei so vielen produktvorstellungen fehlt mir mittlerweile auch die lust dazu. bei persönlicheren themen kommentiere ich wesentlich häufiger.

    zudem ist mir aufgefallen, dass ich bei manch kleinen blogs zu beginn sehr viel kommentiert habe, bei aktionen mitgemacht habe etc. da entstand ein richtiger dialog. jetzt, da diese besagten blogs mittlerweile sehr viele leser haben, fehlt ab und an das persönliche. damit meine ich nicht die thematiken der posts, aber irgendwie ist es schwieriger in einen dialog zu treten. auch wenn die bloginhaber sich sehr bemühen und jeden kommentar kommentieren, ist es irgendwie nciht mehr so wie vorher. ich weiß, dass ist eine sehr schwammige begründung und ich gönne viele leser auch jedem blogger, darum geht es gar nicht. nur irgendwie scheint das bei mir persönlich auch mit dieser kommentierunlust zu tun zu haben.

    liebe grüße

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    1. Danke, sind offenbar auch Gedanken mit denen du nicht ganz allein bist, wenn man hier mal so drüberliest :)

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  23. Deinen Post hab ich komplett gelesen, die Kommentare jetzt nicht, das wäre dann doch etwas viel nach meinem langen Tag :D Also gebe ich einfach mal "halb blind" meinen Senf dazu.
    Alles in Allem würde ich dir auf jeden Fall zustimmen. Ob das bei meinem Blog über die Jahre passiert ist weiß ich aber nicht, so genau hab ich mir das Ganze dann doch wieder nicht angesehen. Mein Blog besteht zwar seit 2009, trotzdem seh' ich mich und meinen Blog immer noch sehr weit am Anfang stehen. Mit den paar Leserchen gehört man noch lange nicht zu den "Großen" ;) Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich nie viel Kommentare bekommen habe. Ich hab keine Zeit in Erinnerung, in der regelmäßig welche kamen. Umso trauriger ist es eigentlich, dass mich heute - wo es doch viel mehr Leser sind als anfangs - immer noch genauso wenig Kommentare erreichen. Ich freue mich über jedes Einzelne sehr, eben auch, weil sie so selten sind. Dabei hab ich das Gefühl mir wirklich Mühe zu geben, versuche ich doch immer am Ende des Posts Fragen an die Leser zu stellen, um ihnen Stoff für Kommentare zu geben. Damit eben nicht dieses "Ist gut." - "Ist schlecht" Blabla entsteht von dem du oben auch gesprochen hast. Mit meinen Fragen versuche ich Spielraum zu geben, das Interesse und vielleicht auch die Kreativität zu wecken, leider vergeblich. Am schlimmsten ist es für mich, wenn ich mir wirklich viel Mühe gebe mit einem Post, stundenlang daran schreibe, mir den Kopf darüber zerbreche.. Dann hab ich vielleicht 300 Besucher am Tag, aber nicht einen Kommentar. Das demotiviert natürlich. Und sind wir ehrlich, ich ärgere mich auch wirklich, wenn ich Blogs sehe auf denen die Posts nur so hingeklatscht sind, mit schlechten Fotos und wenigen Informationen, die dann aber mal eben fix 20 Kommentare darunter haben. Das bringt mich manchmal zur Verzweiflung und immer wieder frag ich mich, was ich falsch mache? Es ist frustrierend.
    Natürlich bloggt man irgendwo für sich selbst und nicht für die anderen, aber ein Bisschen Feedback wäre dann doch schön. Jedenfalls freue ich mich schon wieder wie bolle über die 2 Kommentare die ich zum heutigen Post bekommen habe. Da würden andere aber nur müde lächeln..

    Ich glaube, es ist ein unendliches Thema. Ich könnte noch ewig weiterreden. Am Ende sollte ich mir aber vielleicht erstmal selber an die Nase fassen und meine Kommentarfaulheit überwinden. Denn auch ich lese Posts und schließe danach das Fenster ohne weiter darüber nachzudenken. Ich bin manchmal aber auch der Typ "Ach, der Post hat schon 20 Kommentare.. da braucht man meinen nicht auch noch." Ja, ich muss gestehen, ein wenig Missgunst schwingt da wohl mit. Rückmeldungen gehören aber nunmal zum Spaß am Bloggen dazu, meiner Meinung nach, und dieser Spaß fehlt mir in letzter Zeit schon sehr, kommunizier ich doch eigentlich so gern mit meinen Lesern!

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    1. Stimmt, das mit den Fragen am Ende vom Post... Ich mach das auch seit einiger Zeit (gern auch in Fett und Riesig) und die Kommentatoren interessiert es meist nicht die Bohne. Schade, da stimm ich Dir voll und ganz zu. Ich bemüh mich immer, auf sowas einzugehen, wenn ich dann einen Kommentar hinterlasse.

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    2. Ich denke, das liegt wahrscheinlich auch daran, dass viele "Leser" sehr lesefaul geworden sind. Ich habe hin und wieder das Gefühl, dass meine Texte überhaupt nicht gelesen werden. Dann fällt es natürlich schwer einen sinnvollen Kommentar zu verfassen oder gar auf die Fragen zu antworten, die im Text gestellt werden. Ich stelle auch oft Fragen am Ende eines Artikels und das nicht, weil ich Kommentare sammeln möchte, sondern weil ich wirklich die Meinung meiner Leser wissen möchte. Schauen sie aber nur die hübschen Bilder an, entgeht ihnen dieses Interesse und die spannende Diskussion bleibt aus. Traurige Entwicklung und ich bilde mir ein, dass "früher" mehr gelesen wurde.

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    3. Mh, ja, stimmt, den Eindruck hab ich manchmal auch. Grad wenn man bei Reviews, die nicht zu einem nur positiven Ergebnis kommen a la "Naja, schöne Farbe, aber die Eigenschaften taugen nichts", dann ein Kommentar kommt: "So ein tolles Teil, will ich haben" und Du denkst Dir nur: Whhhaaatt? Hast Du gelesen, was da geschrieben wurde?? Schaust Du Dir nur die schönen bunten Bilder an??

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    4. Genau so ist es wohl. Und ich habe den Eindruck, dass das vor einigen Jahren, als ich begann Blogs zu lesen, noch etwas anders war.

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    5. ohja das kenne ich sehr gut. Ich muss ja auch gestehen, dass Fotos für mich wichtig sind und natürlich das erste auf das man wert legt. Jedoch sollte man doch so schlau sein den Beitrag zu überfliegen oder eben genau zu lesen, wenn man Kommentieren möchte. Denn andernfalls blamiert man sich gerne ordentlich und daran kann doch keiner Interesse haben.

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    6. Ich glaube, dass sind dann aber auch genau die Leute, die den Post eh nur einmal anschauen, dann kommentieren und nie wieder drauf klicken. Da ist es denen wohl egal, oder sie bekommen es nicht mit, dass sie quasi zum Affen machen. Irgendwie traurig. Wenn ich zu einem Thema einen, in meinen Augen, gehaltvollen Kommentar abgegeben hab, dann interessiere ich mich auch für die Folgekommentare und lasse mich entsprechend benachrichtigen.

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  24. toller post zu einem wichtigen thema! ich habe immer recht wenig kommentare und warte immer nach einem post ganz gierig darauf, ob mal jemand etwas schreibt, oder nicht... :-) auch die fragen am ende scheinen nicht immer motivation genug zu sein... ich merke es aber auch an mir. ich folge recht vielen blogs und versuche sie doch recht regelmässig auch alle zu lesen, da kommt es vor, dass ich einen beitrag gut finde, mir meinen teil dazu denke, aber nichts schreibe... oder wenn die blogs so dumme formulare vorab haben, bei denen man erst name, email, homepage etc. ausfüllen soll... da hab ich dann schon keine lust mehr auch noch zu kommentieren. im allgemeinen finde ich kommentare aber sinnig, auch wenn einmal kritik dabei ist! erst einmal "belohnt" man den blogger ja für seine mühe und zeigt, dass es ein guter oder schlechter beitrag war. der blog funktioniert meiner meinung nach auch am besten, wenn die resonanz grösser und somit die doch recht gesichtslose kommunikation zwischen leser und blogger via kommentar stattfindet.

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    1. Das ist eine schöne Darstellung. Ich denke und handle da in vielen Punkten ähnlich.
      Großes Danke an dich.

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  25. Interessantes Thema. Ich habe das bei meinem Blog auch bemerkt. Allerdings schiebe ich das bei mir darauf, dass ich bei weitem nicht mehr soviel poste wie zum Beispiel vor einem Jahr. Die die noch Kommentare schreiben, sind meistens die von Anfang an dabei sind (Liebe an euch btw. ;)) Bei dir kann man das ja nun wirklich nicht behaupten. ;)

    Ich muss aber gestehen, dass ich selbst auch weniger Kommentare schreibe. Das liegt vorallem daran, dass ich so gut wie nur noch mit dem Handy online bin, und das kriegt es, warum auch immer, einfach nicht hin meine Kommentare zu Posten. Meinen Laptop fahre ich eigentlich nur dann hoch, wenn ich selbst einen Post schreibe, dann habe ich auch die Zeit ein Kommi zu verfassen. Wenn ich in Bus und Bahn einen Post lese, wie es meist vorkommt, schreibe ich selten ein Kommentar (von meinem nicht funktionierenden Handy mal abgesehen ;) Meistens nehme ich es mir dann noch vor, abends online zu gehen und doch noch meinen Senf dazu abzugeben, vergesse es dann aber schlichtweg.
    Ich sollte häufigeres Kommi schreiben vielleicht zu meinen Vorsätzen schreiben. ;)

    LG♥

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    1. ich versteh das beim Mobil-nutzen aber sehr gut und sehe darin mittlerweile eine große Ursache. Wenn immer mehr Nutzer mobil zugreifen und das Kommentieren so als recht schwierig empfinden, ist es wenig verwunderlich, dass im Vergelcih zu früher einige Kommentare ausbleiben. Das ist dann wohl das Bloglesen der Zukunft :)

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  26. Ich lese viele Blogs, kommentiere aber kaum bis gar nicht mehr....warum ? Vielleicht weil die "Bloggerszene" professioneller geworden ist und ich Zeitschriften z.B. auch keine Leserbriefe schreibe....früher fande ich die Blogs wesentlich persönlicher, experimentierfreudiger, spannender, unabhängiger etc...da habe ich deutlich mehr kommentiert. Inzwischen ist es mehr ein Einheitsbrei geworden....die Unterschiede zwischen den Blogs sind kleiner geworden und für mich ist es inzwischen genauso als ob ich eine Zeitschrift lese....dank der gesponsorten Produkte die mein Dashboard immer wieder überfluten, gebe ich auch nicht mehr soviel auf die Meinung von Bloggern....vielleicht liegt es daran ? Ich weiss es nicht...aber ich vermisse die Zeiten von vor ca. 3-5 Jahren, damals waren Blogs noch unterschiedlicher und spannender für mich persönlich....

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    1. Da stimme ich teilweise auf jeden Fall zu. Ich muss aber an dieser Stelle immer dazu sagen, dass auch professionelle Blogs eine gewisse Persönlichkeit und Individualität ausstrahlen können. Nicht jeder professionell geführte Blog läuft über von Samples. Hier sollte der "moderne Leser" vielleicht auch mal einen Klick mehr riskieren und diesen besagten Blogs eine Chance geben. Denn es ist schade für die, die viel Arbeit investieren, für die Samples nicht alles sind, die nicht zum Einheitsbrei gehören und dennoch in diese Schublade gesteckt werden obwohl sie alles andere als "langweilig" sind und daher den ein oder anderen Kommentar mehr verdient hätten.

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    2. Ja ich denke auch, dass das Pauschalisieren da immer etwas gefährlich und ein klein wenig unfair ist, wobei ich den Gedanken durchaus nachvollziehen kann. Wenn halt viel PR-Material und Samples auf einem Blog herrschen, bleibt nicht mehr so viel Raum für sehr persönliche Beiträge, die man zu Beginn der Blogkarriere
      Aber man sollte das eben nicht generell auf 'große' und erfolgreiche Blogs übertragen. Man kann sich auch ein gutes Maß Persönlichkeit und Leidenschaft erhalten, obwohl man Werbematerial verarbeitet. Die Frage ist immer WIE man es macht. Aber da ist sicher auch jeder Leser verschieden kritisch.
      Danke euch.

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  27. Ich sehe Kommentare schon immer als Informationsanreicherung oder Kritikquelle. Ich kann auf den 100. "das ist aber hübsch!" Kommentar getrost verzichten, freue mich dann aber über ein bis zwei längere Kommentare mit Informationen, Denkansätzen und/oder Kritik. Ich denke einfach, dass die Fülle an Blogs die Lust aufs Kommentieren stark gemindert hat. Gerade die überwiegenden Ähnlichkeiten der Posts und Blogs nimmt, meiner Meinung nach, vielen Leser die Motivation ihre Gedanken zu äußern. Wenn mir ein Artikel besonders gut gefällt, ich Erfahrungen beisteuern oder Kritik äußern möchte, kommentiere ich. Finde ich allerdings nur ein AMU schön oder mir gefällt die neueste Lidschattenpalette von Catrice, nicke ich meinem Monitor zu, verteile Herzen bei Instagram oder teile bei Twitter. Ich vermute mal, dass der Reichtum an sozialen Netzwerken und die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Unterstützung das Kommentierverhalten stark verändert haben. Natürlich treiben Kommentare an und auch mich deprimiert ein mühevoll gebastelter Artikel ohne auch nur einen Kommentar sehr, aber ich glaube man sollte dem nicht mehr so viel Gewicht geben. Ich unterscheide allerdings nicht nach Bloggern, die mir am Herz liegen oder nicht. Ich kommentiere nach Posts und lese eben nur Blogs, die mir gefallen. Kommentare sollten Mehrweit bieten, sind aber eben in der heutigen Zeit nicht mehr alles.

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    1. sehr schön geschrieben.
      Viele Informationen sind also heute leicht mit einem "Like" abgefrühstückt, weil man sie an jeder Ecke bekommt und man hält meist nur noch für Besonderes inne. Im Grunde bestätigt es letztendlich meinen Verdacht der "Übersättigung".
      Danke für deinen Beitrag ♥

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  28. Ich wollte auch schon lange so einen Post schreiben. Habe aber nie die richtigen Worte gefunden, so wie du. Mir ist das auch aufgefallen und ich finde das sehr schade. Auch meine treuen Kommentatoren vermisse ich immer mehr. Ich weiß, das mir auch einige Blogger folgen, gerade von diesen hätte ich wirklich gerne Feedback, aber das kommt kaum bis selten vor. Vielleicht übersehe ich aber auch manche. Aber ich meine jefzt Blogger deren Blog ich auch lese und fleißig kommentiere. Ich liebe es Kommentare zu schreiben, weil ich möchte das sich der andere freut, deswegen schreibe ich sie so oft wie möglich. Aber was nun gegen den Trend tun?

    Lary

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    1. Ich finde es sehr bestärkend, dass andere Blogger diese Beobachtungen auch machen, denn ich war mir lang nicht sicher, ob ich mir das nur zusammen fantasiere, bzw. ob es sich nicht nur auf der Beautyecke abspielt.
      Ich finde es wunderbar, wenn man sich die Freude am Kommentieren so erhalten kann und nicht einfach irgendwann von der Fülle an Blogs, denen man gar nicht allen gerecht werden kann, erstickt wird. Ich denke aber auch, dass man das häufig nur bei Leuten findet, die selbst eine Website führen, denn nur diese rufen sich meist in Erinnerung, was einem so ein Kommentar bedeutet und machen sich deshalb die 'Mühe' eines dazulassen.
      Die meisten Klicks bekommt man ja häufig über Suchanfragen bei Google und ich würde mal ins Blau raten, dass diese Besucher mehrheitlich keine Kommis dalassen.
      Danke dir.

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  29. Dein Post sorgt auf jeden Fall für Diskussionsstoff und das ist auch richtig so.
    Ich finde es auch toll, wenn ich den einen oder anderen Kommentar lesen darf, egal ob Lob oder Kritik (dann aber bitte nett und nicht kränkend, immerhin öffnen wir ein Teil unserer "Seele" für unseren Blog). Wenn niemand was drunter schreibt, weiß ich auch nicht, ob meine Leser mehr sowas oder doch lieber was anderes lesen möchten. Woher wissen, wenn kein feedback. Klar ist auffällig, dass mehr bei Kreatives kommentiert wird und auch dass ewig lange Texte selten bis zu Ende gelesen werden, wenn man dann überhaupt anfängt mit lesen.

    Wenn ich jetzt von mir ausgehe gebe ich offen zu, dass ich auch nicht immer kommentiere, aufgrund mangelnder Zeit meist weniger. Ich versuche in letzter Zeit das zu ändern und mir einfach Zeit zu nehmen. Dann ist ein recht großer Punkt, dass ich keine Lust habe den 10.Post hintereinander mit einem gesponserten Produkt zu lesen. Klar freu ich mich auch, wenn ich mal was testen darf und mir was vielleicht auch aussuchen darf...aber ich kann doch meinen Lesern nicht nur solche Dinger hinwerfen.. Wo bleibt da was meinen Blog ausmacht... nämlich ICH und meine Meinung. Denn meistens würden diejenigen den Kram nicht von sich aus kaufen, aber da es schon mal da ist schreib ich was drüber.. Da lese ich meistens erst gar nicht den Post, wenn ich schon merke, dass es wieder ein PR-Sample ist. Soll wie gesagt nicht heißen, dass ich nicht auch mal sowas lese, aber nicht wenn der ganze Blog daraus besteht.. und wenn ich es nicht lese..ja dann kommentiere ich natürlich auch nicht. Natürlich soll ein Produkttest auch den Tester überzeugen und mal das näher bringen, wo man wahrscheinlich nicht zugegriffen hätte.. Nun ja die Mischung macht´s.

    Dann ist mir auch aufgefallen, dass sich sehr viel mehr z.B. im Instagram abspielt..auch was kommentieren angeht und dem allg. Aufmerksamkeit-Schenken des Postes. Ich habe auf meinem Blog 51 feste Leser und im Instagram fast 300... Klar ist es sehr viel praktischer mal eben mit dem Smartphone zu schauen was es neues gibt und auch ich oute mich als recht aktiver Instagrammer. Ich werfe sehr viel öfter da einen Blick rein wie auf Blogs. Wo wir wieder beim Zeitfaktor wären..

    Ich kann nur allgemein zusammen fassen, dass es schön finde ein paar persönliche Worte zu lesen, egal ob bei Instagram oder auf meinem Blog.. Das zeigt uns als Blogger auch, dass es noch interessant ist, worüber wir berichten und auch eine Menge Zeit investieren in etwas was ankommt bei unseren Lesern.

    Auf jeden Fall eine interessante Diskussion, die du angekurbelt hast. ;o)

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    1. nun das PR Sample Sache ist ja immer heiß diskutiert. Ich persönlich verstehe nicht, warum einen Meinung weniger athentisch sein sollte, nur weil man sich das Produkt nicht selbst gekauft hätte. Wichtig ist doch, dass man es nun, wo man es vor sich hat, angemessen und ehrlich bewertet.
      Was ist beispw. mit Geschenken vom Umfeld? Solche Sachen hätte man sich vielleicht auch nicht selbst gekauft, aber keiner sagt etwas, wenn man ausführlicher darüber bloggt.
      Aber ich verstehe zumindest den Punkt, dass dadurch etwas Persönlichkeit des Bloggers verloren geht.
      Danke für dein großes feedback :)

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    2. Ich hab auch das Gefühl, dass viel über Instagram passiert. Gerade bei Twitter merke ich die große Menge der Instagram-User, weil kaum noch anders die Bilder verlinkt werden. Finde ich ein bisschen schade, aber das liegt wahrscheinlich vorrangig daran, dass ich kein Instragram hab. Gibt's für mein Windows Phone nicht (kommt davon, wenn man sich ein "Randgruppen"-System kauft XD). Da hab ich aber oft dann keine Lust, extra noch aufn Link zu klicken um ein Bild zu sehen. Das oft noch mit hunderttausend mehr oder minder intelligenten Hashtags versehen ist... Neeee, da hab ich nicht so oft Lust dazu, gestehe ich ehrlich.
      Und wenn dann Posts kommen mit "Ja, ich hab bei Instagram ja schon X Bilder gezeigt, daher hier nicht mehr so viel" fühle ich mich als Nicht-User doch ausgegrenzt. :/ Dann doch lieber FB...

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    3. Ich habe mich für meinen Blog extra wieder dafür entschieden, doch nur den Blog als Plattform zu haben. Denn das ist mein Projekt und nicht der passende Facebook-Account dazu oder eben Instagram.
      Mir war das ständige hin und her hüpfen auch irgendwann zu aufwendig.
      Fazit: Ich finde es auch schade, wenn irgendwas kommt à la "auf Instagram wars ja schon...".

      Ich könnte mir auch vorstellen, dass das mehrgleisige die Leser überfordert. Jeder Blog hat zig Social Media Zusätze und wenn man viele liest, und so viele Plattformen angeboten sind... Allerdings ist das vielleicht nur so eine Reizüberflutungsgeschichte, die ich hier vermute. Bei meinem Blog habe ich das nämlich auch festgestellt, dass früher deutlich mehr kommentiert wurde.

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  30. Ich als Leserin muss sagen, dass mir immer öfter die Lust am Kommentieren fehlt. Gründe hierfür sind, dass ich immer öfter die Erfahrung mache für kritische Kommentare (die jedoch keineswegs angriffslustig oder böse fomruliert sind) wiederum ein negatives Feedback zu bekommen. Wenn man eben nicht zum 100. mal "ooh wie schön, ich liebe deinen Blog" schreibt, sondern evtl auch mal was negativ sieht oder zum Nachdenken/einer Diskussion anregen möchte kommt oft ein negativer Kommentar wie "wenn du hier nicht auch ne Quellenangabe zu deiner Kritik hast solltest dus lieber gleich lassen was dazu zu schreiben" oder "wenn man nichts nettes zu sagen hat, einfach mal den Mund halten". Nicht unbedingt vom Blogger selbst (obwohl das auch) sondern auch oft von anderen Lesern.
    Ein anderer Grund ist der, dass die Blogger oftmals einfach nicht auf Kommentare Antworten. Natürlich ist dies vor allem bei großen Blogs zu sehen. Obwohl es eigentlich auch diesem Blogger möglich sein sollte zu Antworten wenn sowieso nur 3 Leute Kommentieren ;-) Trotzdem finde ich dass, je größer der Blog, je größer die Distanzierung des Bloggers. Das macht mir dann eine absolute Unlust da ich mir denke, na dann brauchst du auch meine Meinung nicht wenns dir eh egal ist und du nur des Bloggens willen bloggst und weil du evtl damit Geld verdienst. Natürlich ist da nicht jeder große Blogger gleich, aber da man ja keinen von ihnen Persönlich kennt verallgemeinert man da auch gerne die Erfahrungen die man auf einzelnen Blogs macht. Das war früher anders finde ich und ist durch die zunehmende Kommerzialisierung und Kooperation mit Unternehmen erst entstanden. Das ist auch ein Grund warum ich viel lieber bei kleineren Blogs kommentiere. Da ich dort weiß, dass es auch wirklich beim Blogger ankommt und er sich Gedanken drüber macht und auch öfter eine Antwort gibt.
    lg :-)

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    1. schade, dass man das öfter hört. Ich habe das immer für überzogene Reaktionen gehalten.
      Man macht schlechte Erfahrungen mit einem Blogger und überträgt das auf andere. Das man wirklich mehrheitlich vor den Kopf gestoßen wird, obwohl man angeblich nur nett formulierte Kritik vorgebracht hat, erscheint mir irgendwie unverständlich.
      Vielleicht werden die Reaktionen auch eher missinterpretiert.
      Wenn ein Blogger sich missverstanden fühlt, dann versucht er sich gewiss zu rechtfertigen. Vielleicht wird diese Rechtfertigung dann genauso unhöflich aufgefasst, wie der kritische Kommentar es ursprünglich vom Blogger wurde. Schließlich ist es schwer nur anhand von Texten, Stimmlagen und Emotionen abzuschätzen. Das habe ich schon oft in Foren oder Facebookgruppen erlebt.
      Danke dir für deine Gedanken.

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  31. Ich bin eine der auf den meisten Blogs sehr stille Leserin, auch wenn ich auf vielen, wie Deinem, die Beiträge regelmäßig und gern verfolge.

    Darüber habe ich mir vor einiger Zeit schon mal Gedanken gemacht und mich gefragt, woran es liegt.(Um es vorweg zu nehmen, nein, ich habe nicht das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen; ich habe mir nur sowieso schon Gedanken darüber gemacht, da kann ich sie auch Deiner berechtigten Neugierde Preis geben :))

    Ich für meinen Teil kommentiere nur sehr selektiv.
    Auf den Blogs, die ich zu Anfang las, gab es regen Austausch in den Kommentaren. Meist kannte ich die Autorin über irgend ein Forum zumindest ganz flüchtig. Um so größer die Reichweite des Blogs wurde, um so weniger Zeit schien für das Beantworten von Kommentaren da zu sein, die Energie wurde offenbar in das Generieren von lesereinbringendem Content gesteckt - was einen dann nicht gerade motiviert, seine eigene Energie in das Verfassen eines Kommentars zu stecken. Und schon beim zehnten "Toll", zu dem ich nicht viel zu ergänzen hätte, komme ich persönlich mir einfach dumm vor. Eine Form von Likes (She-Lynx hat da ja eine tolle Variante, finde ich :)) wäre in diesen Fällen ein für mich gangbarer Kompromiss.

    Steigt z.B. auch die Anzahl von Reviews, weil Samples das Spektrum an dem, was man bewerten kann, erhöhen, habe ich zum Beispiel auch irgendwie nicht mehr den Drang, mich für jede einzelnen Review zu bedanken, auch wenn sie vielleicht hilfreich gewesen sein mag. Es ist eben auch eine Zeitfrage. Wenn man gefühlte 100 Blogs abonniert, hat man häufig schon total viel damit zu tun, die interessanten Beiträge auch nur zu lesen - kommentieren würde dann ja noch mehr Arbeit machen... deswegen mache ich das mittlerweile nur noch, wenn ich das Gefühl habe, der Kommentar kommt auch in irgend einer Form beim Gegenüber an.
    Wenn es kleine Fragen am Ende des Beitrages gibt, die deutlich machen, dass an der Meinung der Leser Interesse besteht, motiviert mich das meist deutlich eher, einen Beitrag zu kommentieren, den ich vollständig gelesen habe (ist für mich zwingende Bedingung). Oder wenn Fragen als erbeten betitelt werden und dann tatsächlich eine (kurze) Antwort kommt. Wenn auch kritische Kommentare zugelassen werden. Wenn jemand auch nur den kleinsten Hauch Kritik, sei sie noch so sachlich, löscht, warum sollte ich mir die Mühe machen, zu kommentieren? Kommt nachher bestimmt eh in den Datenmüll.... Oder wenn einem angekreidet wird, nicht gar so ich-gebe-nur-meine-eigene-Meinung-wieder-blabla geschrieben haben, wie es möglich wäre – was soll denn das? Ist nicht jedem, der Texte in den Strukturen von Blogs lesen und verstehen kann, klar, dass jemand nur das schreiben kann, was er selbst denkt? Niemand besitzt irgendwelche ultimativen Weisheiten in Meinungsfragen, also wird auch niemand eine solche für sich beanspruchen, auch wenn er sich mal etwas unglücklich ausdrückt und „man“ statt „ich“ schreibt....

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    1. Zu guter Letzt muss ich einfach gestehen: Ich habe viele Blogs abonniert. Wirklich als Blog, als Austauschmöglichkeit mit Gleichgesinnten, nehme ich aber nicht übermäßig viele davon wahr, weil mir die Zeit einfach fehlt. Da habe ich ganz intuitiv nach den obigen Kriterien selektiert, wer wohl wirklich Wert darauf legt, dass ich einen Kommentar hinterlasse und wo das auch für mich Sinn macht und einfach irgendwas intuitiv passt. (In letzter Zeit habe ich aber aktiv darauf geachtet, dem Bedürfnis, einen Kommentar zu hinterlassen, auch einfach nachzugeben. Habe bei einer Umfrage oder soetwas [Asche auf mein Haupt, ich weiß es wirklich nicht mehr.] gelesen, wie vielen Bloggern, die ich zum Teil auch schon einige Zeit verfolge, Kommentare etwas bedeuten, auch wenn ich diesen Eindruck zuvor nie gewonnen habe. Wenn nicht gerade eines der entsprechenden Kriterien von oben dagegen spricht, und ich hab ein paar Minuten Zeit, nachdem ich den Beitrag las, dann kommentiere ich in letzter Zeit wieder öfter.)

      Das Gros meiner abonnierten Blogs nehme ich eigentlich eher als digitale Magazine wahr, die nur in seltenen Fällen (irgendwas war besonders doof oder toll) eine direkte Rückmeldung von mir bekommen, auch wenn ich sie gern lese. Ich weiß, dass das vielleicht auf Bloggerseite frustrierend ist – aber für mich persönlich wäre die Alternative: Dann les ich eben nur noch die Blogs, bei denen ich sowieso im Austausch bin. Die, die ich „nur“ lese, würden dann für mich wegfallen. Das fände ich aber auch schade, weil da interessante, kreative, schöne, informative Sachen dabei sind, in deren Erschaffung doch auch jemand Mühe gesteckt hat. Und ich kann sie doch zumindest lesen, wenn ich schon nicht die Zeit habe (oder mir nehme), was dazu zu sagen. Kommt es zur Geltung. Sieht der Blogger ja an Seitenaufrufen und Abozahlen.

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    2. Den letzten Absatz möchte ich für mich unterstreichen, genau so halte ich es auch....und ich denke auch das mobile Lesen am Handy verführt einen dazu wenig zu kommentieren.

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    3. verlangt ja niemand, dass man die Blogs aufgibt, bei denen man nicht kommentiert ;)
      Das stand ja nie zur Debatte. Es gibt schließlich keine Verpflichtung zum Kommentieren.
      Ich muss allerdings auch sagen, dass ich den Gedanken "Der Blogger sieht seinen traffic ja an den Abozahlen und Klicks" auch schade finde.
      Was das Bloggen für uns ja ausmacht, ist der Austausch mit anderen. Klicks können überall herkommen, vielleicht sogar versehentlich über eine Suchmaschine, obwohl derjenige etwas ganz anderes suchte, aber ob ein Beitrag wirklich gut ankam merkt man vorallem an den Leserreaktionen und auch eine community besteht ja nur durch den Austausch.
      Wenn man allerdings Blogs wirklich mit online Magazinen gleichsetzt, dann nimmt man diesen Anspruch des Betreibers natürlich sicher nicht mehr so wahr.

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  32. Wenn ich nach Hause komme von der Arbeit oder vormittags den Laptop anschmeiße und mein Dashboard durchschaue, öffne ich erst einmal alle neuen Posts, die mich vom Topic her ansprechen. Post zu Produkten, die ich nicht nutze/nutzen möchte oder nicht mag oder uninteressant finde, lese ich nicht. Dadurch filtere ich so ca. ein Viertel aller neuen Beiträge aus meinem Dashboard heraus, die von mir ungelesen bleiben.
    Alle anderen Beiträge, die ich auch wirklich lese, versuche ich immer zu kommentieren, weil ich der Meinung bin, dass jede Mühe eines Blogposts auch diese kleine Aufmerksamkeit verdient hat. Und wenn ich nur schreibe: "Schöner Nagellack!" oder "Tolles AMU, gefällt mir!" - selbst das ist besser als gar kein Kommentar, wie ich finde. Natürlich bleibe ich dabei aber ehrlich und heuchle keinem vor, dass mir irgendwas gefällt, was es in Wirklichkeit gar nicht tut.
    Allerdings gibt es auch Zeiten, wo ich Posts nur schnell überfliege, weil ich keine Zeit habe, oder nur schnell Swatchbilder sehen wollte. Oft hole ich aber auch Kommentare bei solchen Posts nach.

    Auch ich als Bloggerin denke mir hin und wieder: "Wofür mache ich den ganzen Aufwand hier eigentlich?", wenn ich sehe, dass ein aufwendiger oder langer Post mit tollen Bildern gar keine Kommentare bekommt.
    Ich denke mal, dass in der heutigen Masse an BeautyBlogs, die immer größer, bekannter und beliebter werden, viele Leser einfach an einem Overflow an Beiträgen ersticken und sich nur noch auf das Nötigste beschränken: kurze, schnelle Information über das gewünschte Produkt oder neue Produkte. Kommentare werden vielleicht für nicht mehr so wichtig gehalten, vor allem dann, wenn man nur solch oben erwähnte "Standartantworten" geben würde. Da wird dann möglicherweise lieber 24/7 auf Facebook & Co. gesurft, wo einem scheinbar viel schneller mal eine Bemerkung zu irgendetwas über die Finger flutscht.

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    1. Danke dir.
      Die einzelnen, hier genannten, Theorien scheinen sich stark zu festigen.

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  33. Bei mir auf dem Blog ist es so, dass es ein paar liebe Mädels gibt, die regelmäßig kommentieren. Die ich teilweise auch persönlich kenne. Viele Kommentare von Mädels die neu dazu kommen, bekomme ich aber auch nicht. Woran das liegt, weiß ich natürlich nicht. Evtl. mag es auch daran liegen, dass immer mehr Plattformen dazu kommen. Instagram, Pinterest usw. Überall möchte man dabei sein und überall soll etwas gepostet werden....

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  34. Ich habe noch nie viel kommentiert, weil ich als zweifache Mama und wenig-Schminkerin die Blogs zwar gerne lese, aber doch nicht so richtig "dazu gehöre".
    Warum ich jetzt fast gar nichts mehr dazu schreibe:
    vom Handy aus kommentieren ist für mich trotz swype sehr mühsam. Früher war ich nur am PC online, da tippe es sich wesentlich schneller.
    Und ich habe festgestellt, dass es wohl bei einigen "großen" blogs unerwünscht ist, auch nur einen Funken Kritik bzw. negative Schwingung anklingen zu lassen. Solche Kommentare werden hat nicht frei gegeben. Und auf dieses Alles-prima-Du-bist-die-größte-kuschelwuschel kann ich dann auch gar verzichten.

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    1. P.S. Was ich auch schade finde, dass (so scheint es mir) die gleichen blogger, die Kommentare selektiert freischalten, immer häufiger auch nur ausgewählten (Ihnen bekannten? ) Leuten antworten.

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  35. Also ich kann dir da zustimmen.
    Ich habe im letzten Jahr auch feststellen können, dass die Kommentare bei mir weniger geworden sind. Zwar nicht radikal, aber man merkt es schon. Gerade bei Make Up Kreationen kann es schon mal sein, dass ich nur die Hälfte dessen an Feedback bekomme, wie noch vor einem Jahr, während meine Leserzahl hingegen in derselben Zeit rasant gewachsen ist.
    Ich denke aber auch, dass es damit zusammenhängt, dass die Leute heutzutage einfach viel mehr Blogs verfolgen. Als wir damals angefangen haben, war die Mode "Blog" erst gerade im Kommen und noch nicht so verbreitet. Es war was neues und aufregendes -heute ist es einfach nur noch normal. Mittlerweile hat ja fast jeder einen Blog, was die Auswahl hinterher natürlich umso schwerer macht.
    Natürlich ist es immer schade, wenn man sich für einen Beitrag mehrere Stunden Zeit genommen hat, ihn ausführlich geschrieben hat und dann hinterher merkt "hunderte Menschen sehen sich den Beitrag an, aber nichtmals ein Drittel davon kommentiert". Ich denke auch, dass viele eventuell denken "ach, da wird schon von wem anders ein Kommentar kommen, der genau das aussagt, was ich meine. Da kommt es auf meinen Kommentar auch nicht an." und wenn das immer mehr Leute denken, ist es klar, dass irgendwann nichts mehr übrig bleibt.
    Andererseits denke ich auch, dass es mit der allgegenwärtigen Schreibfaulheit zusammenhängt, die momentan gerade irgendwie herrscht. Wenn beides aufeinander trifft, ist dies natürlich fatal.

    Wenn ich jetzt mein Verhalten als Leserin ansehe, entdecke ich folgendes: Alle Posts, die ich in meinem Dashboard angezeigt bekomme, schaue ich mir an. Natürlich zögere ich nicht lange und kommentiere bei den Beiträgen, bei denen ich schon in der Überschrift wusste, dass sie mich total ansprechen. Wenn ich aber einen Beitrag lese, bei dem mir absolut nichts dazu einfällt oder der mir hinterher nicht wirklich viel gegeben hat, dann lasse ich das mit dem Kommentieren meist auch, auch wenn ich versuche, immer etwas zu schreiben, weil sich jeder über Feedback freut. Aber so machen das eben leider nicht alle.

    Ich selbst habe aber damit aufgehört, meine Inhalte oder mich selbst zu hinterfragen. Denn sind wir mal ehrlich. Wenn irgendwas mit unseren Inhalten nicht mehr stimmen würde, wieso würden die Menschen dann weiterhin klicken und sich dafür entscheiden, sich als Leser einzutragen? Wenn ich Inhalte nicht mag und mir sonst was nicht passt, schenke ich dem Blog keine weitere Aufmerksamkeit. Das ist allerdings nicht der Fall. Demnach würde ich da nicht so viel hineininterpretieren und einfach weitermachen wie eh und je.
    Wenn der Trend "Blog" wieder abgeebbt ist und sich sozusagen die Spreu vom Weizen trennt, geht's auch wieder bergauf. Da bin ich mir sicher.

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    1. bist du sicher, dass dieser Trend abebben wird? Ich glaube da weniger dran. Der Grund, warum viele einen Blog gründen, ist, weil sie den Bekanntheitsgrad der 'großen' Blogger bewundern und außerdem sicher auch das umfangreiche Maß an Samples, dass diese mittlerweile bekommen. Klar, dass trifft nicht auf jeden zu, aber allemal auf sehr viele. Bloggen ist massentauglich geworden. Das wird sich zukünftig aber nicht ändern. Immer mehr Firmen entdecken Beautyblogs erst jetzt als günstige Werbeplattform.
      Parallel dazu wächst der Umsatz von Kosmetikmarken immer weiter. Frauen investieren mehr und mehr in Beautyprodukte und beschäftigen sich deutlicher damit.
      Warum sollten Mädels entscheiden, dass Bloggen plötzlich nicht mehr spannend ist? Ich kann mir noch keinen absehbare Veränderung in der Zukunft vorstellen, die das dies bewirken wird.
      Ich glaube sogar es wird weiter zunehmen.

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    2. Ich fürchte, dass ich Conny da zustimmen muß. Der Markt wird immer größer (und verrückter) und durch das Internet und Google stehen den Konsumentinnen immer mehr Informationen offen. Da wird kurz geklickt, kurz gelesen und dann weggeklickt. Ich merk's ja bei mir selber, wenn ich nach bestimmten Sachen suche. Dann hinterlasse ich auch nicht bei Blog XY, den ich vorher noch nie gesehen hab, noch einen Kommentar. Dann klick ich ein paar Reviews an, versuche die Quintessenz zu erfassen und dann sind die Taps auch schon wieder zu.
      Ich denke auch, dass grad durch Samples die Blog-Neugründungen immer mehr steigen. Ich finde, als "geübter" Blogleser erkennt man auch teilweise sehr schnell, was da für Beweggründe hinter einem Blog sind. "Testblog von Blabla", schnell zusammen geschustertes Design und dahingeklatschte Posts - Abgreifer... Dann gibt es noch Mädels, die sich zumindest ein bisschen Mühe geben. Dann die, die es wirklich ernst meinen, und ihre Meinung unabhängig darlegen.
      Ich persönlich freue mich auch über Samples (okay, ich hatte bis jetzt, nach anderthalb Jahren, genau 1x was von Cosnova bekommen und mich gefreut wie Schneekönig), aber darauf liegt mein Fokus nicht. Ich möchte meine Kosmetikalltag teilen, meine Nagellack-Designs, meine alltäglichen AMUs. Bei bald 350 Posts sind vielleicht 5 Reviews dabei. Die bekommen dann aber über Google auch am meisten Klicks. Damit kann ich auch leben.
      Seien wir ehrlich, wir bloggen auch aus einem gewissen Teil Selbstdarstellung heraus. Aus dem Mitteilungsbedürfnis, der Suche nach Anerkennung, heißt: Lesern, die uns zeigen, dass das, was wir tun, gut ankommt. Würde es mich nicht interessieren, was andere davon halten, würde ich mich immer noch im Stillen Kämmerlein schminken. Einfache Geschichte.
      Ich hoffe, dass im Bewußtsein der Google-Sucherin einfach irgendwann ankommt, dass die Bloggerin Aufwand mit der ganzen Sache hat und das entsprechend honoriert wird.

      (Und wieder mal hoffe ich, dass ich nicht total wirr geschrieben hab und zuweit vom Thema abgewichen bin XD Alte Quatschtante, die ich bin...)

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    3. tob dich ruhig aus ;) Es heißt ja nicht umsonst "Diskussion".
      Ihr sollt ja auch gern untereinander ins Gespräch kommen.

      Natürlich habe auch ich meinen Blog gegründet, um Reaktionen zu bekommen. Meinen bunten Kram zu teilen und zu hoffen, dass es gelegentlich gut ankommt und andere, mit mir gemeinsam, Freude daran haben.
      Wer dies nicht öffentlich teilen will und wem Reaktionen nicht wichtig sind, der könnte eine eigene Website auch privat setzen, mit einem Passwort schützen oder das Bloggen, wie du sagst, einfach gleich lassen.
      Aber das feedback ist es doch, dass uns bestärkt und uns hilft etwas Gutes auszubauen und das Schlechtere zukünftig eher sein zu lassen.
      Das ist auch alles nichts wofür man sich rechtfertigen muss, man ist ja deswegen nicht gleich narzisstisch.
      So lang man Leideschaft hineinsteckt sind mir die Beweggründe auch meist egal. Nur eben "stupides Abgreifen" ohne Begeisterung für das Bloggen und den Austausch selbst, das finde ich verwerflich.

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  36. Liebe Conny... ich bin zwar seeeehr neu in der "Blogger-Szene", und freue mich über jeeedes einzelne Kommentar wie verrückt, haha.. aber ja, ich muss dir rechtgeben, es sind sehr wenige! Gut, ich dachte eigentlich, naja, ist halt noch frisch und so.. aber das was du in deinem Blog merkst, merke ich zum Beispiel auf Facebook privat oder instagram.. das Kommentieren braucht sehr wahrscheinlich zu viel Zeit? "gefällt mir" geht schneller und einfacher, und leider wird einfach alles immer schneller und einfacher... Schadê, nicht wahr.. ich kommentiere (noch) sehr gerne, und bin sicher es gibt noch solche, die das auch gerne machen :-)

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  37. Puh, ich habe jetzt fast aller Kommentare gelesen und versuche meine Sichtweisen auch strukturiert zu bringen...[Wahrscheinlich habe ich über die Hälfte schon vergessen...]

    Ich bin ja ein Mini-Blog, doch das Kommentare weniger werden fällt mir bei den Blogs, bei denen ich gerne [und viel?] kommentiere auf. Ich fühle mich bei manchen Blogs schon regelrecht als Stalker, denn wenn ich unter jeden Beitrag schreibe, dass mir das Outfit gefällt [was es ja auch macht, sonst würde ich nicht schreiben], habe ich Angst, als Schleimer oder Speichellecker dazustehen, tue ich wahrscheinlich auch, deswegen lasse ich manchmal Kommentare einfach weg. Genau, damit ich nicht so komisch dastehe, denn ich mache mir auch Gedanken, wie ich auf andere wirke, manchmal zumindest.
    Und wenn dann schon ein paar Leute geschrieben haben, dass es ihnen gefällt, habe ich da auch nur ein kleineres, schlechtes Gewissen.
    Gefällt mir etwas dagegen nicht oder kann ich keinen qualifizierten Kommentar [alsob ich das jemals könnte, höhö] abgegeben, lasse ich keinen Kommentar da. Dies ist zum Beispiel bei MoMa auch öfters der Fall [Super Beispiel an der Stelle]: Wenn Naturkosmetikprodukte vorgestellt werden, für die ich mich nicht begeistern kann, überfliege ich den Beitrag - und sage nichts.
    Bei AMUs, Nageldesigns oder Outfitposts ist es viel leichter ein "Finde ich schön" dazulassen, als bei qualifizierten Posts, wird deutlich, was ich meine?
    Hinzukommt, dass ich diese Fragen am Ende zwar auch schon einmal gern nutze, doch selten selbst beantworte, warum? Weil ich so bin, unterhalte dich mal mit mir, ich bin ein totales Kommunikationschaosmonster :D

    Bei vielen Blogs kommentiere ich aber auch nicht, weil ich weiß, dass nichts "zurückkommt", es findet gar kein Austausch statt, rhetorische Fragen hin oder her und wenn mir als Leser das Gefühl gegeben wird, beliebig zu sein, bitte, dann erfülle ich doch gern die Erwartungen ;)

    So, viel Blubber, das Kommentiermonster

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    1. Nebo, Du bist eines meiner liebsten Kommentiermonster ;)

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    2. ich freue mich auch immer über deine fleißige Teilnehme also nimm dich bitte nicht zurück :-)

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    3. Beruhigend, dass meine stalkerhafte Art so gut ankommt =^.^=

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    4. Ich wollt's auch grad sagen, ich freu mich immer über deine Kommentare und empfinde es überhaupt nicht stalkerhaft. Heißt ja schließlich auch "Blog _folgen_". ;) Außerdem kommentierst du finde ich schon so, dass es eindeutig ist, dass es dir nicht darum geht, jemandem (oder möglichst vielen) Honig um's Maul zu schmieren, es ist nicht immer der gleiche Standardsatz oder so. =)

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  38. Ich habe viele Bloglovin'-Leser auf meinem Blog - bzw. eigentlich nur, weil Wordpress kein GFC unterstützt :D - und da kann ich mir gut vorstellen wieso, denn mir geht's auch oft genug so: für mobile Endgeräte gibt es eine App zusammen mit Frame. Der Frame enthält den Beitrag, aber keine Kommentare. Kommentieren ist so schlicht nicht möglich, man müsste die Website selbst im Browser aufrufen. Die meisten denken sich dann bestimmt (so wie ich ja auch) ah, da kommentiere ich später noch mal! - und sobald sie die Wohnung betreten haben, ist's vergessen ;) In diesem Sinne gab's dann auf meinem Blog auch nie wirklich viele Kommentare, was ich aber auch nicht erwarte - was soll man schon groß zu Swatchfotos sagen. "Oh, schöner Nagellack!" - das hängt einem doch irgendwann zum Hals heraus, mir zumindest - denn ich versuche mit meinen Kommentaren auf anderen Blogs etwas beizutragen, auch wenn so manch "oh, schönes Amu"-Kommentar auch dabei ist.
    Die These, dass Blogs mittlerweile nicht mehr Diskussions-Plattform, sondern Informations-Plattform werden, finde ich im Übrigen sehr interessant - denn ja, ich würde schon sagen, dass sich die "übliche" Struktur von Blogs verändert hat. Lange, ausführliche Kommentare und stetige Kommentatoren setzen ja immer eine gewisse persönliche Nähe voraus, und gerade bei den richtig großen Blogs mit 10.000 Lesern oder so kann man diese persönliche Nähe ja kaum noch herstellen.

    Kommentieren ist eine Art von Kommunikation - und in einer (aus Lesersicht) immer anonymeren Blogosphäre kann, will und muss man auch nicht mehr so viel kommentieren wie früher, um Anteil zu haben, und man kann diesen Anteil anders strukturieren.

    ...Naja, und mir geht's auch oft so: wenn ich unter 'nem Beitrag schon 20 "Gefällt mir, voll hübsch!"-Kommentare sehe, spare ich mir meinen eigenen schlichtweg, weil er keinen Mehrwert hat ;)

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    1. Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber als ich damals noch über den Google Reader aufm Handy gelesen habe, hab ich die Posts, die ich später noch kommentieren wollte, als "ungelesen" markiert. Heute les ich mobil über's Blogger Dashboard, d.h. aufm Rechner mit feedly werden eh alle als ungelesen angezeigt. Wobei ich da, wenn ich in Eile bin, auch Posts als "ungelesen" markiere.
      Ich weiß allerdings nicht, ob das bei der mobilen Bloglovin-Seite auch geht. Hab ich noch nie probiert.

      Oh, bei schöne Swatchbildern eines tollen Lackes scheue ich mich jetzt auch nicht "omg *sabber*" drunter zu schreiben XD Oft fällt mir dann auch nichts anderes ein (außer, dass ich den Lack auch ganz dringend brauche...). Aber ich verstehe Deinen Punkt.

      Ich glaube, "Mehrwert" ist ein ganz großer Punkt, ehrlich gesagt. Wie gesagt, warum soll ich etwas schrieben, was 10 Leute vor mir auch schon geschrieben haben? Klingt doch nach ner hängenden Schallplatte...

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  39. Das kenn ich auch.. Hab seit ca. nem halben Jahr meinen Blog und letzte Woche oder so meinen ersten Kommentar bekommen.. :D An der Qualität kann es nicht unbedingt liegen, da ich auf DeviantArt seit ein paar Jahren angemeldet bin und es da ganz gut läuft. Ich gehöre alledings auch nicht grade zu der kommentierfreudigen Spezies.. :D Ich hab irgendwann auf YT damit angefangen einzelne Sachen zu kommentieren und auf Blogs kommentier ich auch nur, wenn ich was dazu sagen kann. Also auch schonmal tagelang gar nichts.
    Aber dass es jetzt auch "berühmte" oder zumindest etwas bekanntere Blogger betrifft, hätte ich nicht gedacht. Bei vielen seh ich meistens aber auch mehrere Kommentare darunter. Ich kann natürlich nicht bewerten, ob das für deren Verhältnis dann wenig ist, aber ich hab mich jetzt schon bei einem einzigen Kommentar gefreut wie ein kleines Kind.. :D

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  40. Erstmal musste ich das Kommentarfeld suchen ... dann meterweit scrollen bis ich dieses Feld hier fand. Ich bin da zum Beispiel jemand der durchaus nach dem Kommentarbutton sucht. Den sehe ich bei Dir aber erst wenn ich den Beitrag (den ich ja eigentlich schon auf der Startseite komplett gelesen habe) nochmal anklicke denn "BLUBBS" hat sich mir auf den ersten Blick noch nicht wirklich erschlossen.

    Ansonsten darfst du das sicher als Kompliment nehmen - denn wenn kein Kommentar kommt dann ist auch keine Frage mehr offen. Meistens kommentiert man ja doch wenn man noch was wissen möchte oder das Thema noch Fragepotenzial bietet. Die "Das ist aber ein schöner Blogpost" finde ich irgendwie doof und auch unnötig.

    Ich persönlich erwarte keine Kommentare - wenn sie kommen beantworte ich sie natürlich - aber seit ich den Blog habe ist das immer sehr übersichtlich geblieben. Ok, mein Blog ist nun aber auch recht klein und damit sicher nicht vergleichenswert. Denn wer mehr Besucher hat hat auch automatisch eine größere Chance dass Rückfragen oder Antworten rein kommen.

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    1. Mh, ich kommentiere ja erst, wenn ich fertig gelesen habe, und über die Startseite steht ja unten unter dem Post "Kommentare" (meist wird die Anzahl nicht angezeigt), da drauf und gut ist... Ich mag es nicht so, wenn gleich oben unter dem Titel die Kommentare verlinkt sind. Wie soll ich was kommentieren, as ich noch nicht gelesen hab? Und noch mal hochscrollen? Oh nääää, da bin ich zu faul XD

      Aber gut, das "keine Fragen mehr offen" ist natürlich auch ein guter Punkt. Grad bei Reviews. Da stimmt ich voll und ganz zu. Wenn ich Fragen habe, dann stell ich sie, und wenn nicht, dann nicht.

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    2. @BeAngel

      naja, die Stellung der Kommentare ist ja bei Blogger so vorgeben. Ich denke dass wissen auch die meisten, die sich regelmäßig auf Blogs herumdrücken. Klar, könnte ich es ändern, aber ich persönlich mag es so, denn ich scrolle meist gerade an dem Kommentarfeldern anderer Blogs vorbei, wenn dieser Button ganz oben über dem Post platziert wurde, weil ich es überall anders gewohnt bin. Ich finde ihn auf diese Weise keineswegs auffälliger.
      Ich sehe das alles auch eigentlich nicht als Ursache für weniger Kommentare, denn schließlich habe ich das schon jahrelang so und nicht erst seit kurzem. Meine Leser wissen also wie sie hier Kommis abgeben. Es muss also andere Gründe gebe, warum diese geringer ausfallen.
      Aber wir haben ja mittlerweile schon entdeckt, dass das ein blogübergreifender Prozess ist. Viele kennen diese Entwicklung auch.
      Was deine Haltung zu Kommentaren angeht finde ich sie bemerkenswert. Ich persönlich finde nicht, dass man nur kommentiert, wenn man Fragen hat. Das mache ich selbst auch nicht. Ich blogge ja für den Austausch innerhalb der community. Ich freue mich über feedback und Bestätigung. Wenn das immer weniger wird, muss ich halt damit leben, aber für mich ist es immer noch ein privater Blog und kein online-Magazin, wo jeder nur noch Informationen aufnimmt und dann wieder geht. Ich möchte den Kontakt zu meinen Lesern durchaus.


      I

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    3. Das meinte ich nicht mit den Kommentaren nicht oben verlinkt. Ich meinte damit dass das Feld auf der ersten Seite wo ich lese nicht da ist. Du hast ja den kompletten Beitrag auf der Startseite sodass ich lese bis unten. Unten angekommen muss ich dann aber nochmal hoch die ÜÜberschrift anklicken - dann komme ich vom Start in den Beitrag und kann dann dort unten kommentieren. Aber was heisst Austausch in der Community? Also ich erwarte nicht das die Leser unter jedem Beitrag schreiben "Danke gefällt mir usw. " dsd brauche ich persönlich nicht. Wo ich mich allerdings angesprochen fühle oder das Thema mich anspricht da kommentierte ich auch gerne mit. Ich denke man sieht das an diesem Posting hier am Besten: das Thema polarisiert und viele können dazu auch eine Diskussion führen. Eventuell hilft es ja schon bei einem Beitrag durchaus mal mit Kontroverse zu schreiben um so die Leute dann auch wieder ein wenig mehr aus der Reserve zu locken.

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    4. Mhm, vielleicht reden wir aneinander vorbei. Ich schreibe das hier ja nicht um mehr Kommentare zu bekommen. Ich möchte nur mit euch herausfinden, ob es eine Entwicklung gibt und gern diskutieren, woran das liegen mag.
      Ich glaube nicht, dass es die Schuld einzelner Blogs ist, wenn sie mittlerweile nur noch die Hälfe der Kommentare bekommen und scheinbar scheint sich das zu bestätigen.
      Deswegen will ich auch keine polarisierenden Beiträge schreiben, nur um endlich wieder Leute aus der Reserve zu locken :)
      So nötig hab ich das nicht. Ich will lediglich herausfinden, wie der Leser von heute mit Blogs umgeht.

      Was aber den Austausch mit der community angeht so besteht der für mich nicht aus "gefällt mir gut"-Kommentaren und ich finde es auch schade, es so zu betrachten.
      Kommentare können mir zeigen, was mir vielleicht gut steht oder was andere nicht so an mir mögen. Sie können mich inspirieren, indem mir beispielsweise Vorschläge gemacht werden oder Wünsche geäußert werden. Sie können mir Tipps geben oder mir Beispiele schicken, anderes Material verlinken, wenn es gerade zum Thema passt.
      Für mich ist das eine community - Interessen, die eine Gruppe verbinden und die man dann nutzt, um miteinander zu kommunizieren und daraus zu profitieren.
      Leute, die solche Seiten über google finden, um mal schnell einen Information nachzulesen, sind für mich nicht Teil dieser Community. Das sind halt zahlreiche Endverbraucher die sich mal schnell, oberflächlich informieren wollen, aber nie in einem Beautyforum waren oder generell gerne Blogs verfolgen.
      Ich denke du betrachtest deinen Blog auch eher als ein Onlinemagazin als einen privaten Blog, weshalb wir vielleicht unterschiedliche Vorstellung von Austausch haben.

      Die Sache mit dem Kommentarbutton ist ja aber nur so, wenn du direkt auf der Startseite des Blogs landest.
      Neue Beiträge öffnen viele ja über ihren jeweiligen feedreader, wenn sie mir folgen und dann landet man ja direkt beim Beitrag und kann auch gleich kommentieren. Das halten ja auch viele so. :)

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  41. Also ich persönlich bin ja auch meistens eher kommentierfaul, einfach weil mir die Zeit fehlt und ich oft gar nicht weiß, was ich groß dazu sagen soll. Das heißt nicht, dass es mir nicht gefällt oder ich es uninteressant finde und es liegt auch nicht am Blog. Gerade zu Beautythemen kann ich aber meistens einfach nicht viel sagen, maximal gelegentlich eine kurze Nachfrage oder das x. "sieht hübsch aus", da denke ich immer kommt es dann gerade bei großen Blogs auch nicht mehr wirklich drauf an. Bei den Fragen am Ende eines Blogposts kommt es auch immer drauf an, manchmal hab ich eine Antwort parat, manchmal nicht, manchmal fallen sie mir auch kaum auf, weil sie zum Beispiel rechtsbündig und in hellen Farben geschrieben sind oder so.

    Grundsätzlich denke ich aber auch, dass viele Leser Blogs, insbesondere natürlich Beatuyblogs, eher als eine Art "Serviceleistung" empfinden, die ihnen beispielsweise Produktreviews, Swatches oder Schminktipps serviert (und so ist es ja oft auch aufgebaut), aber eben wie jemand anders ja schon erwähnt hat nicht wirklich interaktiv und Diskussionsgrundlage sind. Man ist vielleicht auf der Suche nach einer dieser Serviceleistungen, wie auf anderen Webseiten auch, findet und "konsumiert" sie und geht wieder.
    Dazu kommt allerdings auch, dass zumindest ich Diskussionen oder Antworten in den Kommentaren immer etwas mühseelig und seitens der Software nicht optimal finde. Wenn ich z.B. irgendwo im Kommentar eine Frage stelle oder etwas schreibe und womöglich den Tab schließe (oder der Browser mal wieder abschmiert und ihn "verschlingt") kriege ich meistens gar nicht mehr mit, ob darauf jemand geantwortet hat, weil man keine Benachrichtigung bekommt. Bei Fragen guckt man vielleicht noch mal nach wenn man dran denkt und es noch findet, aber unerwartete Antworten bekommt man gar nicht mit, und wenn man dann bei einem großen Blog mit hunderten von Kommentaren und mehreren Artikeln am Tag eine Frage gestellt hat ist es selbst wenn man eine Antwort kriegt eher anstrenged, sich die Konversation wieder rauszusuchen. Der vergeht mir persönlich dann auch etwas die Lust, es noch großartig zu versuchen.

    Grundsätzlich glaube ich also nicht, dass es an dir oder einem bestimmten Blog liegt, sondern eher an den Lesern und ihrem restlichen Privatleben. Ich zumindest bin manchmal schon froh, wenn mir überhaupt Zeit zum Lesen einiger Blogs bleibt. ;)

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    1. Danke dir :) Das deckt sich ja mit vielem, was wir hier schon gelesen haben.
      Was die Benachrichtigung angeht, so kannst du das aber unten rechts hier im Kommentarfeld durchaus einstellen, glaube ich. Zumindest bei mir geht das, allerdings weiß ich gerade nicht, ob das daran liegt, dass ich Bloginhaberin bin.
      Aber siehst du da ein kleines Kästchen mit "Ich möchte Benachrichtigung erhalten"?
      Ich glaube diese Möglichkeit der Emailbenachrichtigung gibt es inzwischen bei vielen Kommentarfeldern.
      Ich muss ja sagen, dass ich durchaus alle Blogs nach 1-2 Tagen nocheinmal aufrufe, wo ich kommentiert habe, um zu schauen, ob es eine Reaktion gab. Das ist, glaube ich, einfach nur eine Sache der Angewohnheit :)
      Wobei mir natürlich bewusst ist, dass der Durchschnittsleser nicht so viel Zeit in diverse Blogs investieren mag, wie ich das eventuell tue. LG

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    2. Ich sehe hier leider keine Benachrichtigungsfunktion, aber bei meinem Blog werde ich auch darüber informiert. Bei anderen Blogs hab ich mich auch schon freudig gewähnt wenn es eine entsprechende Funktion gab und bekam dann eine E-Mail bei _jedem_ Kommentar zum Post, nicht nur bei denen, die sich auf meinen Kommentar bezogen (oder genau dazu dann nicht). Ich versuche auch zu gucken, aber manchmal klappt das eben auch nicht so Recht und da scheint mir schon gelegentlich was durch die Lappen zu gehen. (Wenn man bedenkt, dass ich Anfang des Jahres Bloglovin noch nicht kannte und nur ein paar Blogs "manuell" gelesen habe ist das glaube ich auch Meckern auf hohem Niveau. =P)

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  42. ich denke du wirst auch bei mir gemerkt haben, dass ich wirklich kommentarfaul geworden bin bzw nie der fleißigste kommentarschreiberling war. einerseits tut mir das sehr leid, da viele blogs es meiner meinung nach verdienen ein umfangreiches feedback zu erhalten. anderseits fehlt mir oftmals die zeit etwas sinnvolles beizutragen. und ich möchte lieber irgendwo in der bloggerwelt ein umfangreiches, wohl überlegtes kommentar hinterlassen als zehn "oh wie schön"-kommentare.

    manchmal hab ich auch schlicht einfach nichts zu sagen, keine meinung zu einem thema. oftmals lese ich blogs/ beiträge auch gar nicht am laptop sondern unterwegs mit dem handy. wenn ich im zug sitze, in der küche beim abendbrot oder im bett vorm schlafen gehen. und so sehr ich mein olles htc auch mag, aber kommentieren mit dem ding ist mir einfach zu stressig.

    ich denke es ist auch die masse an blogs, die jeder verfolgt. meine liste ist vergleichsweise klein möchte ich behaupten und dennoch könnte man täglich stundenlang nur blogs lesen. und die zeit habe ich einfach nicht ;/ ich schaffe es zur zeit ja nicht mal, mich um meinen eigenen blog zu kümmern.

    dazu kommt bei mir, dass ich zur zeit übergangsweise bei meinen eltern wohne und hier weder die ruhe noch das internet ( umts inna pampa is die hölle!) habe, um den klick auf die kommentarfunktion zu riskieren xD so doof das jetzt auch klingen mag. bei manchen blogs ist es auch schon allein die captcha abfrage, die mir die lust am kommentieren verdirbt.

    zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es bei mir, neben der ohnehin schon vorhandenen faulheit, vor allem zeit und ja auch technische gründe sind, die mich hindern überhaupt noch kommentare zu hinterlassen.

    gelesen wird dennoch (fast) alles :)!

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  43. Ja, das ist mir verstärkt in diesem Jahr auch aufgefallen. Meine Seitenzugriffe steigen stetig, aber die Kommentare werden weniger. Gut, ich poste auch weniger als noch vor einem Jahr, aber dennoch sind Design, Bildqualität und Produktvorstellungen deutlich besser geworden.
    Ich sehe das aber auch bei mir selber, dass ich wenig kommentieren. Woran liegt das? Faulheit.... Ich lese nämlich grundsätzlich fast jeden Post in meinem Dashboard, aber sehr häufig habe ich nicht mehr die Muße ein Kommentar zu verfassen. Teilweise weil mir das 100. "schön!" unnötig vorkommt, aber auch, weil ich häufig am Handy lese und das kommentieren da einfach umständlich ist.
    Einerseits finde ich es sehr schade, dass tolle Posts so wenig Feedback bekommen, aber andererseits kann ich mich auch selten aufraffen - blöd :)
    Mir geht es aber ähnlich wie einigen anderen, dass ich auch etwas erschlagen bin von der Menge an Blogs und Posts in meinem Dashboard. Wenn ich nicht viel Zeit habe, dann klicke ich grundsätzlich nur die Blogs, deren Autorin ich persönlich sehr mag. Da versuche ich auch regelmäßig Kommentare zu hinterlassen, um zu zeigen: Ja, ich hab deine Post gelesen.

    Ich bin mal gespannt, wie sich das ganze weiter entwickelt. Blogs sind ja immer ein Medium für den Austausch untereinander geworden und wenn kein Feedback kommt, ist es ein sehr einseitiger Dialog - das demotiviert etwas. Gerade wenn ich mir zB große Mühe mit einem Beitrag gebe und studenlang beschäftigt war, ist es schade, wenn nur 1-2 Leute etwas dazu sagen.

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    1. ja, du bestätigst noch einmal viele Aspekte.
      Letzteres ist ein Punkt um den ich mir fast Sorgen mache. Der Trend bei Kommentaren geht also scheinbar gegen 0, wenn man es mal überspitzen mag. Das mag an vielen Aspekten liegen, wie wir sie ja hier zusammengetragen haben, aber wo bleibt da der Austausch, der einen hobbyorientierten Blog, von einer reinen Beauty-Informationsseite trennt? Ich sehe einen Blog als Kommunikationsmöglichkeit und nicht als Informationsplattform, aber offenbar scheint sich diese Betrachtungsweise etwas zu verlieren :/
      Dankeschön ♥

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  44. Mir ist seitdem ich meine Blogpause beendet habe auch aufgefallen, dass die Kommentare in den letzten Monaten stark zurückgegangen sind. Und das nur innerhalb eines halben Jahres was schon sehr kurz ist für so eine doch krasse Veränderung.

    Innerhalb des halben Jahres hat sich in meiner Niesche jetzt nicht dramatisch etwas an der Anzahl der Blogs verändert - ein starker Anstieg an Blogs war da eher vor 1-2 Jahren - aber nichtsdestotrotz hat sich das Verhalten der Leser stark verändert.
    Ich finde auch, dass das keine schöne Entwicklung ist, da ja Leser jetzt eventuell nicht gestresster sind als vor einem Jahr aber ich kann natürlich verstehen, dass man wenn man doch sehr viele Blogs liest kommentarfaul wird.

    Da es ja auch bei jedem selbst anfängt habe ich mir vorgenommen wieder Zeit dafür zu nehmen mehr auf anderen Blogs zu kommentieren. :)

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  45. Jetzt muss ich auch noch einen allgemeinen Kommentar loslassen. Bisher habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Aber jetzt wo du es ansprichst, fällt mir auch bei mir der Kommentar-Rückgang auf. Ein möglicher Grund könnte sein, dass mein Leben derzeit recht unstet ist und ich selten zum bloggen komme. Damit sinkt die Zugriffsrate und wohl auch das Kommentieren.

    Aber unabhängig davon hab ich meine Gedanken beim Lesen der anderen Kommis ein bisschen sortiert:

    1) Mobiles Surfen: Blogs auf dem Handy werden wohl zunehmend als Informationsquelle gelesen. Dort wirkt ein Blog (meist durch reduzierte Darstellung des Designs) auch mehr als Kolumne. Fazit: Weniger Kommentare.

    2) Das Bloggen und Bloglesen hat sich verändert: Ich kann mich noch gut an meine Anfangszeit in 2010 erinnern. Bis dahin hab ich etwa schon ein halbes Jahr Blogs gelesen und die heute sehr großen Blogs waren damals noch klein. Ich denke schon, dass die Kommerzialisierung von Blogs da ihren Teil beiträgt. Die gesponsorten Produkte wollen auch erstmal verarbeitet werden und ich habe bei mir selbst gemerkt, dass genau dann meine Kreativität auf der Strecke bleibt. Ich bemühe mich um eine objektive Darstellung des Produkts. Aber irgendwie werde ich mit Produkten, die ich selbst gekauft habe, mehr warm. Irgendwie fehlt mir bei gesponsorten Produkten die Leidenschaft. Vielleicht geht das unterbewusst anderen Bloggern ähnlich und das merkt auch der Leser. Deshalb vielleicht die Verknüpfung im Hirn: Das wurde zugeschickt, der Blogger verarbeitet und ich als Leser bekomme die Information. Dass dann noch Kommentare erwünscht sind, ist vielleicht dann nicht mehr so klar.

    3) Generationenwechsel: Das Wort klingt hart. Aber ich habe das Gefühl, dass meine Bloggergeneration derzeit auch immer weniger Zeit für das Hobby hat. Berufseinstieg und Vollzeitarbeiten und Privatleben nehmen einfach viel Raum ein, wo das Bloggen und Lesen eben nicht mehr so eine große Rolle spielt. Das Kommentieren fällt dann dem Zeitmangel als erstes zum Opfer.
    Die neue Teeniegeneration, die in der letzten Zeit angefangen hat sich für Blogs zu interessieren, ist quasi in die Facebookgeneration hineingeboren. Alles muss schnell gehen, viel wird mit einem "like" abgehandelt. Da ist Kommentieren und sich eine Meinung bilden, konstruktive Kritik abgeben, schon eine Herausforderung.
    Was ich damit sagen will: Ich habe das Gefühl, dass sich alles im Umbruch befindet und sich das Verhalten ändert.

    Traurig muss ich auch feststellen, dass sich die Kommentare unter den Artikeln häufen, bei denen man direkt merkt, die haben den Artikel nicht mal gelesen. Wenn ich dann in meiner Kommentarantwort schreiben muss, dass das alles im Artikel steht, ist das echt schade. Ich schiebe das nun großzügig auch auf die Zeit in der wir uns befinden. Es wird alles schneller und hektischer und man nimmt sich kaum mehr Zeit für einen Artikel. Wenn ich einen Blogartikel lese, dann richtig. Ich kann das nur für mich sagen, aber für mich fühlt es sich unbefriedigend an, wenn ich nur die Bilder ansehe.

    Ich hoffe, dass meine Einschätzung nach den Ursachen ein bisschen rübergekommen ist. Das Thema lädt zum Abschweifen geradezu ein :) Jedenfalls "leidet" wohl nicht nur dein und mein Blog an diesem Phänomen.

    Liebe Grüße,
    Leni

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  46. Eine sehr interessante Frage! Deswegen meine Theorien dazu:
    ich habe diese Entwicklung in letzter Zeit auch bemerkt, dachte aber, daß das vielleicht nur mein subjektiver Eindruck wäre.
    Da ich aber nicht nur schreibe, sondern auch lese, meine "Gründe als Leserin von Blogs":
    1. ich kommentiere immer bei Blogs, die ich als meine "persönlichen Lieblinge" erachte und wie eine Beziehung zur Bloggerin als Person habe, allein um ihr zu zeigen: ich schätze und sehe deine Arbeit
    2. darüber hinaus bekommentiere ich alle Beiträge, die ich interessant finde, wo eine Frage gestellt wird, die ich mich bemüßigt fühle, zu beantworten, wo mir etwas dazu einfällt, was ich loswerden will oder wo ich Tipps u. Anregungen passend zum Thema aus meinem Erfahrungsschatz beisteuern kann
    3. ich kommentiere NIE, wenn ich bereits viele Kommentare sehe.. dann denke ich, daß der Schreiber bereits soviel dazu gehört hat, daß ich nicht auch was ablassen muss (ich lese ALLES von GTBHC, schreibe aber fast nie: schon alles dagewesen, was ich sagen wollte)
    4. ich empfinde viele Blogs mittlerweile als professionalisiert in einem Maße, daß es einem Online-Magazin gleichkommt. Da entsteht bei Lesern, die nicht bloggen, bestimmt eine Art Service-Mentalität, reine Informations-Lieferung, sozusagen
    5. wer viel liest, hat viel zu tun und schreibt nicht überall was :-)... es gibt mittlerweile einfach so viele so gute Blogs

    Aus der Sicht der Bloggerin also, die selbst schreibt und erst richtig fühlt, daß jemand gelesen hat, wenn es auch ein geschriebenes Wort eben dieses Lesers gibt, bemühe ich mich, selbst zu kommentieren. Anonyme Leser, die keinen Account haben, wissen oft nicht, daß wir ihre Worte schätzen (habe ich genau so auf meinem Blog erfahren).
    Ich aber weiß es, und zeige deswegen so oft es geht meine Wertschätzung. :-)

    LG

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  47. Toller Post und auch wenn hier sich mittlerweile mehr als 100 Komentare befinden, möchte auch ich meinen Senf dazu geben :D
    In letzter Zeit ist mir dieses nämlich genu wie dir schon aufgefallen und natürlich mache ich mir dazu so meine Gedanken und ein Post möchte ich auch demnächst dazu verfassen.
    Trotz hoher Besucherzahlen bekomme ich pro Post vielleicht höchstens 10 Kommentare, da fragt man sich schon was man falsch macht, schließlich schreibt man ja wie immer und im selben Themenbereich.
    Vor allem die Mühe, die in einem Post steckt im Vergleich der Anzahl der Kommentare macht mich ehrlich gesagt etwas traurig,da man schon eine gute Stunde an so einem Text mit Bildern etc. sitzt und man kaum Feedback bekommt.

    In meinem Dashbord tut sich jedoch auch gar nicht mehr so viel wie früher, weshalb ich z.B. heute auf der Suche nach neuen Blogs war (und zufällig auf deinem gelandet bin ;D).
    Ich weiß noch, dass ich vor einigen Monaten mindestens eine Stunde am Laptop saß, um die ganzen Posts des Tages nachzulesen, heute bruche ich höchstens 20 Minuten dafür.
    Als ich mir meine Liste durchgeschaut habe, wo die Blogs stehen die ich verfolge, ist mir aufgefllen, dass viele Blogs gar nicht mehr aktiv sind.
    Dadurch enstand bei mir nun der Eindruck, dass der Blog Hype irgendwie wohl vorbei ist.

    Aus der Sicht der Kommentierenden sehe ich das so:
    Ich Kommentiere nur für mich interessante Posts, wenn sich dieser z.B. um High End Produkte handelt, klicke ich den Beitrag ehrlich gesagt gar nicht mal an, da mich die Sachen in der Preisklasse eher kaum interessieren.
    Ich versuche trotzdem so viel wie möglich zu kommentieren, schließlich weiß ich, wie viel Arbeit hinter so einem Post steckt.

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  48. Hallo, ein superspannendes Thema wie ich finde. Ich kommentiere selber nicht so viel, weil durch die vermehrte Zusammenarbeit mit PR und Blogs eben Blogs wirklihc nur noch zu einer Informationsplattform aka "Was taugt der Swatch" verkommen. Ich habe glaube ich 5-6 Blogs in meinen Lesezeichen und wenn 3 davon das neue Duschen&Creme von XY innerhalb weniger Tage bebloggen, schreibe ich eben nicht 3 Mal "Was soll das?" sondern vielleicht beim ersten Mal. Wenn der erste Blog aber gleichzeitig der größte in meinem Lesezeichenordner ist (wäre bei mir i&a) kommentiere ich da auch nicht.

    Die von dir genannten Teaser-Fragen finde ich persönlich zB eher störend, weil es auf mich oftmals so wirkt, als ob der Blogger eine Art "Blogging für Dummies" gelesen hat und dort drin steht, das man am Ende eine Frage stellen muss. Wenn am Ende dann eben steht "Kennt ihr auch Rossmann?" komme ich mir eher verarscht vor. Es muss eben zum Artikel passen, aber ein "Was haltet ihr von Lidschatten?" ist doch mehr als unnötig. Zu einem langen, diskussionswürdigen Artikel wäre es schön am Ende eine kleine zusammenfassung der wichtigsten Punkte zu haben, aber bei einem Swatch? Meh.

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    1. naja, "kennt ihr Rossmann"? und co. habe ich so aber noch nie gelesen.
      Aber "Kennt ihr diese und jene Marke und welche Erfahrungen habt ihr damit?" ist beiwpielsweise etwas, das man häufig liest und ich durchaus in Ordnung finde. Vielleicht nicht bei allgegenwertigen Marken, wie essence, aber die Fragen, die ich lese sind auch eigentlich nie so oberflächlich. Ich glaube man kann als Blogger schon einigermaßen einschätzen, was man Fragen kann und was nur albern ist.
      Und der Leser kann ja entscheiden ob er darauf eingeht oder lieber auf andere Aspekte aus dem Post. Es soll ja bloß animieren. Gerade weil Blogs scheinbar immer mehr wie Printmedien genutzt werden, muss man seinen Lesern eben manchmal auch mal zeigen, dass man gerne eine Reaktion hätte. :)
      LG

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    2. Hallo Conny, diese Frage habe ich leider genau so gesehen. Es ging mir auch eher darum, dass ich eben den Eindruck hatte, das vieles nur nach Schema F abgearbeitet wird und da hat man dann natürlich keine Lust noch großartig zu antworten.

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  49. Liebe Conny,
    damit hast du auf jeden Fall ein interessantes Thema aufgegriffen.
    Ich habe eine relativ große Blogroll, die ich zwar immer mal filtere, dennoch wird sie nicht wirklich kleiner. Folgedessen habe ich nicht immer die Zeit auf jeden Blogbeitrag, der mich aber durchaus interessiert, auch so ausführlich zu antworten, wie ich es möchte. Kleiner Kommentare gehen ja mal schnell, diese erledige ich auch vom Handy aus. Aber ich muss zugeben, dass ich schon Zeiten habe, in denen ich kommentierfaul bin. Ich kann auch als Bloggerin sehr gut verstehen, dass man sich über Kommentare sehr freut und sich diese wünscht. Jeder von uns möchte doch mit dem eigenen Blog auch Aufmerksamkeit erreichen und den gemeinsamen Austausch pflegen. Mir ist das sehr wichtig, selbst wenn ich nur kurze Kommentare erhalte, ist es für mich ein Zeichen, dass die Leserin sich die Zeit zum Kommentieren genommen hat. Und darüber freue ich mich immer wieder sehr. :)
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woran es liegt, dass sich das Kommentier-Verhalten in den letzten Jahren doch sehr verändert hat. Vielerlei Gründe und Vermutungen wurden hier bereits genannt. Ich sehe einiges sehr ähnlich wie es schon Naileni in ihrem Feedback formuliert hat. Sind wir ob der Masse der Blogs vielleicht "oberflächlicher" geworden oder erdrückt uns einfach nur die Vielfalt an Blogartikeln, wie auch die vielen Wiederholungen von gleichen Produkten und/oder Pressemitteilungen. Ich kommentiere zu einem Produkt, das mehrfach auf verschiedenen Blogs vorgestellt wird, auch nicht überall, das wäre für mich dann lediglich ein Copy&Paste. Ob das wünschenswert wäre, ich denke nicht.
    Was ich aber viel wichtiger finde ist die Reaktion des Bloggers auf abgegebene Kommentare der Leser. Wenn hier kaum bis nie etwas vom Blogger selbst zurückkommt, dann wirkt sich das schon frustrierend auf die Leser aus und erweckt den Eindruck, dass es dem Blogger mehr oder minder egal ist, was unter dem Beitrag an Feedback zurückgelassen wird. Sicher, bei einer überschaubaren Anzahl an Kommentaren mag es schon zeitlich einfacher sein, diese zu beantworten, als bei 100 Kommentaren oder mehr. Dennoch sollte sich jeder Blogger die Mühe machen, zumindest ein allgemeines Feedback an die Leserschaft zurückzugeben, wenn schon nicht jeder einzelne Kommentar beantwortet wird. Wir leben doch als Blogger von diesem Austausch und dem Wissen, dass unsere Beiträge interessieren.
    Ich würde mir wünschen, dass sich diese Aufmerksamkeit wieder steigert und auch dementsprechend aktiv gezeigt wird. Nicht immer, je nach eigener Zeit, aber doch in regelmäßigen Abständen.

    LG Petra :)

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    1. Danke dir für so eine ausführliche Meinung :)
      Besonders den letzten Punkt kann ich sehr nachvollziehen, wobei natürlich die Frage wäre, ob Blogger das früher anders gehandhabt haben. Haben sie früher mehr Reaktionen gezeigt und man war dadurch motivierter zu kommentieren? Ich bin nicht sicher, aber Fakt ist, dass es wohl zahlreiche Gründe sind, die letztendlich zu einer solchen Entwicklung geführt haben und ich finde es sehr spannend, was für verschiedene Ansätze hier genannt wurden.
      LG

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  50. Hallo Conny,
    ich beziehe meinen Post mal generell auf die Möglichkeit auf Blogs zu kommentieren.
    vielleicht liegt der Rückgang daran, dass man sich bei einigen Blogs, wenn man einen Kommentar schreiben möchte, erst irgendwo anmelden muss. Zum Beispiel erlebe ich es oft, dass man bei der Auswahl "Kommentar schreiben als" keine Möglichkeit hat, dies mit einem Namen/Url oder Anonym zu machen (wobei ich "anonym" sehr unpersönlich finde). Für mich eher umständlich, da wenn ich etwas kommentiere, ich in der Regel meine Twitter-URL oder Mailadresse angebe. Es ging mir schon oft auf Blogs so, dass ich einen Post kommentieren wollte und dann Abstand davon nahm, als eben die genannten Möglichkeiten nicht auswählbar waren. Ich verstehe, dass man als Blogger gerne wissen möchte, wer hinter dem Kommentar steckt, gerade auch, weil anonym mitunter unsagbar angreifende Kommentare gepostet werden, eben im Schutz der Anonymität. Dennoch finde ich, dass man dann eine Möglichkeit geben sollte, dass man eben allen die Kommentare zugänglich macht und sei es durch das eintragen einer Mailadresse, wo man den Kommentar noch mal selbst bestätigen muss (um sich eben zu verifizieren).
    Ich weiß nicht inwieweit das technisch alles über die Blogdienste möglich ist, da kenne ich mich zu wenig aus. Das sind meine Gedanken dazu,so generell zum Thema Kommentieren von Blogposts.
    Liebe Grüße
    Katja :)

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    1. Hey Katja, danke dir :)
      Wobei ich mich immer bemüht habe, die anonyme Funktion offen zu lassen. Bei mir kann man so immer noch kommentieren. Aber natürlich halten das viele anders, das weiß ich.
      Ich will gar nicht sagen, dass das nicht mir reinspielen kann, denn ich verstehe das absolut, aber das war ja früher nicht anders und dennoch scheinen damals mehr Leute kommentiert zu haben.
      Aber es ist auch ein interessanter Ansatz. Vielen Dank :)

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  51. Hallo,
    das ist der erste Post den ich von dir lese und somit auch mein erster Kommentar, aber ich finde diese Beobachtung spannend. Zu deinem Blog kann ich zwar nichts sagen, aber mir geht es bei anderen Blog tatsächlich wie beschrieben. Die lese ich fast täglich, aber kommentiere im Vergleich zu früher nicht mehr. Das liegt an verscheidenem, erstmal das Kommentieren macht mit Handy einfach keinen Spaß, man sieht nicht was am Anfang getippt wurde usw. Außerdem auch was Glasmurmelchen erläutert hat, ich gebe gerne einen Namen oder so an damit man mich bei mehreren Kommentaren "wiedererkennt" aber immer erst irgendwo vernetzen...nö...
    Das Entscheidende ist aber das von vielen Bloggern zitierte Kommunizieren! Sie posten und wollen Kommentare und freuen sich mit ihren Leser zu kommunizieren und über Tehmen auszutauschen...ich habe eine Zeitlang gerne und viel kommentiert aber nie/selten Reaktionen erhalten. Blogs sind für mich damit nicht die Plattform um sich mit anderen auszutauschen, dafür kommen zu selten Antworten und das ganze ist mir zu einseitig. Ich habe daher im Laufe der Zeit z.B. auf Facebook Gruppen gefunden in denen es um Themen geht die mich interessieren, wo normale und Blogger Mitglieder sind und sich echte Unterhaltungen ergeben. Deswegen kommentiere ich nicht mehr im Vergleich zu früher, ich lese eher wie einen Artikel. Bei dir ist mir zumindest bei diesem Post positiv aufgefallen, dass du deinen Lesern auch antwortest :)
    LG Ankatrinka

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    1. ja, ich gehöre wohl zur aussterbenden Art der Blogger, die noch gern in den Kommentaren kommunizieren :)
      Ich finde das zwar schade und bedenktlich, aber es ist wohl nicht zu ändern.
      Vielen Danke für deine tollen Ausführungen. Wenn du Lust hast kannst du ja noch meine Zusammenfassung zu dem Thema lesen: http://milchschokis-beautyecke.blogspot.de/2013/11/kommentarverluste-ein-ruckblick.html

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    2. Es freut mich auch jetzt noch eine Antwort zu bekommen und werde dein Fazit gerne lesen, sobald ich Zeit habe.
      Ja schade finde ich das auch, da bekommt man als Leser eventuell das Gefühl der Kommentar wird eben auch nicht Wert geschätzt. Besonders wenn man auf Fragen reagiert oder noch Tipps weitergibt. Da fällt mir auch ein, dass ich auch die anderen Kommentare lese und wenn dann schon für ein Problem zig mal der gleiche Tipp kam, den ich auch geben wollte, dann lasse ich das kommentieren eben auch.
      Vielleicht ist es da auch fast besser einen kleinen Blog mit überschaubarer Leserzahl zu haben um da auch auf die Kommentare reagieren zu können...wer weiß.
      Ich finde das Thema jedenfalls spannend und freue mich, dass du darüber geschrieben hast.
      LG Ankatrinka

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Jedes Kommentar ist wichtig für mich - Lob ebenso wie Kritik. Vergesst aber bitte nicht, dass beides freundlich formuliert werden kann und sollte.

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